Zahl der Neugründungen und Neuerrichtungen nimmt deutlich zu und übertrifft sogar das Vorjahresniveau

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden bei den Gewerbeämtern in Bayern im Juni 2020 insgesamt 8 256 Neugründungen und 5 136 vollständige Aufgaben gemeldet. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Neugründungen nochmals recht deutlich um 15,3 Prozent angestiegen. Allerdings verzeichnete auch die Zahl der vollständigen Aufgaben einen Zuwachs gegenüber dem Mai 2020 von 24,3 Prozent. Gegenüber dem Juni des Vorjahres deuten die Zahlen jedoch auf eine erhöhte Gründungsaktivität hin. Im Juni 2019 wurden nur 6 181 Neugründungen ver-zeichnet, der jetzige Wert liegt um 33,6 Prozent höher. Zwar liegt die Zahl der vollständigen Aufgaben auch noch über dem Wert des Vorjahres (damals 4 651), übersteigt diesen aber nur um 10,4 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, registrierten die bayerischen Gewerbeämter im Juni 2020 insgesamt 8 256 Neugründungen und 5 136 vollständige Aufgaben von Gewerbebetrieben. Damit lag die Zahl der Neugründungen um 33,6 Prozent höher als noch im gleichen Monat des Vorjahres; die Zahl der vollständigen Aufgaben erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls, allerdings nur um 10,4 Prozent.

Ein Blick auf die Zahl der Neuerrichtungen – diese beinhalten zusätzlich zu den Neugründungen noch die Umwandlungen von Gewerben – in den Landkreisen und kreisfreien Städten wird deutlich, dass die Spitzenreiter hier der Landkreise Amberg-Sulzbach mit 118 (Juni 2019: 31) und die kreisfreie Stadt Coburg mit 97 (Juni 2019: 33) neu errichteten Gewerben waren. Die aktuellen Zahlen bedeuten für Amberg-Sulzbach einen Anstieg um 280,7 Prozent und für Coburg einen Anstieg um 193,9 Prozent.

Gegenüber Juni 2019 verzeichneten Amberg-Sulzbach 44 und Coburg 25 mehr vollständige Aufgaben und Umwandlungen, der Zuwachs bei den neuerrichteten Gewerben ging also auch mit einer erhöhten Zahl an aufgegeben Gewerben einher. Bayernweit bedeutet die vermehrte Gründungsaktivität dennoch, dass aktuell wieder mehr Gewerbe neu gegründet bzw. neu errichtet als zeitgleich aufgegeben werden.

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