Zahlreiche Unternehmen informierten sich über die Förderprogramme der Regierung und der LfA Förderbank Bayern

Der Landkreis Freyung-Grafenau hat zur Infoveranstaltung „Förderprogramme für Unternehmen“ in die Volksmusikakademie in Freyung geladen und über 140 Teilnehmer folgten dieser Einladung.

Doch bereits vor dem offiziellen Beginn der Infoveranstaltung zeigten sich die Gäste schon sehr angetan. Der Grund dafür war, dass sie vom Bürgermeister der Stadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, durch die Räumlichkeiten des neuen regionalen Aushängeschilds, der „Volksmusikakademie in Bayern“, geführt wurden. „Es ist schön, so viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus unserem Landkreis in der Volksmusikakademie begrüßen zu dürfen. Diese positive Resonanz zeigt neben dem Interesse an unserem neuen Leuchtturmprojekt insbesondere, dass unsere Unternehmen gewillt sind, Investitionen zu tätigen und somit den wirtschaftlichen Aufschwung weiter voranzutreiben“, so Dr. Heinrich.

Sichtlich stolz zeigte sich in seiner Begrüßung Landrat Sebastian Gruber, als er die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Freyung-Grafenau in den vergangenen Jahren skizzierte: Ein Rückgang der Arbeitslosenquote im Zeitraum von 2014 bis 2019 um 36,7 % (Referenzmonat: Oktober), eine aktuelle Vollbeschäftigung, die in einer Rekord-Niedrig-Arbeitslosenquote von 1,9 % im Oktober 2019 gipfelt, fast 3.600 geschaffene sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sowie ein Rückgang des Pendlersaldos, welcher ebenfalls ein Indikator dafür ist, dass der Wirtschaftsstandort Freyung-Grafenau deutlich an Attraktivität gewonnen hat.

„Der Landkreis Freyung-Grafenau hat viele tolle, besonders kreative und innovative Unternehmen. Neben den großen und den weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Großunternehmen zeichnen uns jedoch unsere vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Wirtschaft im Landkreis dort steht, wo sie aktuell steht.“ Nicht unvergessen wollte Landrat Gruber dabei allerdings lassen, dass diese Entwicklung ohne die Regionalförderung, die es sich zum Ziel gemacht hat, über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen zu schaffen bzw. zu erhalten, nicht möglich gewesen wäre, wofür er der Regierung von Niederbayern einen großen Dank aussprach.

Bevor die Regierung von Niederbayern ihre Förderprogramme vorstellte, nutzt der neue Wirtschaftsreferent des Landkreises Freyung-Grafenau, Johannes Gastinger, noch die Möglichkeit und stellte sich und sein breitgefächertes Aufgabenfeld, das neben der „klassischen“ Wirtschaftsförderung noch viele weitere Projekte beinhaltet, den zahlreichen anwesenden Unternehmen vor. Gastinger fungiert im Bereich der Förderprogramme als Bindeglied zwischen der Regierung von Niederbayern und den antragstellenden Unternehmen und steht hier gerne für Förderberatungsgespräche zur Verfügung. Gastinger betonte, dass er ebenso bei Fragen zu Standort- und Gewerbeflächen oder bei Existenzgründungen gerne zur Verfügung steht.

Die Protagonisten der Infoveranstaltung “Förderprogramme für Unternehmen“: (v. l.) Dr. Olaf Heinrich (Bezirkstagspräsident und Bürgermeister der Stadt Freyung), Manuela Königbauer (Sachgebietsleiterin bei der Regierung von Niederbayern), Erika Hammel (LfA Förderbank Bayern), Alexander Kropp (Regierung von Niederbayern), Katharina Schütz (Regierung von Niederbayern), Sebastian Gruber (Landrat), Johannes Gastinger (Wirtschaftsreferent am Landratsamt Freyung-Grafenau) – Foto: Landratsamt FRG

Im Anschluss daran stellte die neue Sachgebietsleiterin der Regierung von Niederbayern, Manuela Königbauer, die die Nachfolge von Wolfgang Maier angetreten hat, das bayerische Regionalförderprogramm konkret dar. Königbauer stellte dabei insbesondere auf die Voraussetzungen ein, die Unternehmen erfüllen müssen, um eine Förderung erhalten zu können. Die Regionalförderung richtet sich nämlich – bis auf spezielle Ausnahmefälle – ausschließlich an klein- und mittelständische Unternehmen. Deshalb erläuterte Königbauer neben dem Förderkriterium der Unternehmensgröße (Mitarbeiteranzahl, Umsatz) u. a. auch noch die Branchen, in denen eine Förderung möglich wäre, sowie die Mindestinvestitionssumme, die getätigt werden muss.

Mit dem „Digitalbonus“ stellte Katharina Schütz im Anschluss ein weiteres interessantes Förderprogramm der Regierung dar. Der „Digitalbonus“ unterstützt bzw. fördert klein- und mittelständische Unternehmen bei
ihrer Umstellung auf digitale Arbeitsabläufe.

Bevor die zahlreichen Gäste den Abend im Gewölbesaal der Volksmusikakademie bei einer Brotzeit gemütlich ausklingen ließen und sich noch lange Zeit, sowohl untereinander als auch mit der Regierung von Niederbayern und der LfA Förderbank Bayern austauschten, stellte Erika Hammel noch die Förderprogramme der LfA Förderbank Bayern dar. Die LfA unterstützt Unternehmen bei der Finanzierung ihres Investitionsvorhabens in Form von zinsgünstigen Krediten in verschiedensten Themenfeldern (Startkredit, Innovationskredit, Energiekredit, etc.), Haftungsfreistellungen, Bürgschaften und Tilgungszuschüssen.

Sollten Fragen zu den Förderprogrammen bestehen, so kann man sich an den Wirtschaftsreferenten des Landkreises Freyung-Grafenau, Johannes Gastinger (Telefon: 08551 57 120, E-Mail: johannes.gastinger@landkreis-frg.de) wenden.

×

(Anzeige)

×