Deggendorf. Um sich mit den Politikern über ihre Anliegen vor allem hinsichtlich der Einführung einer bayerischen Grenzpolizei auszutauschen, trafen sich der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Kreisgruppe Passau, Gerhard Thamm gemeinsam mit Tanja Kumpfmüller-Döbler (Sprecherin der Frauen) und David Feldmann (Vorsitzender Junge Gruppe) mit den niederbayerischen SPD-Staatssekretären Rita Hagl-Kehl, MdB und Florian Pronold, MdB.

Die Bundespolizei ist mit 2500 Beamten entlang der österreichisch-tschechischen Grenze vertreten und diese erfüllen ihre Aufgaben sorgfältig. Durch die derzeitige Diskussion über die Einführung einer bayerischen Grenzpolizei sei das Ansehen der hervorragenden Arbeit der Bundespolizisten in der Öffentlichkeit gesunken, erläuterte Gerhard Thamm. Zudem werde befürchtet, dass durch die Einführung einer bayerischen Grenzpolizei unnötige Doppelstrukturen geschaffen würden ohne dass dies konzeptionell geschehe. Niemandem wäre durch solche Doppelstrukturen oder gar konkurrierende Zuständigkeiten geholfen.

Sowohl Rita Hagl-Kehl als auch Florian Pronold waren sich darin einig, dass die Bundespolizisten gute Arbeit leisten würden. „Ich habe mich in den vergangenen Jahren immer wieder vor Ort und in Gesprächen von der hervorragenden Arbeit unserer Bundespolizisten überzeugt“, so Rita Hagl-Kehl, MdB.
„Wir wünschen uns für die bayerische Landespolizei mehr Personal, damit deren Überstunden nicht ins Endlose laufen und nicht noch mehr zusätzliche Aufgaben, die sowieso von anderer Stelle gut erledigt würden“, stellten die beiden SPD-Politiker abschließend fest.