Erst kommt die Wärme dann der Tod – Vergiftung durch Kohlenmonoxid CO

Um eine Vergiftung durch Kohlenmonoxid zu verhindern, dürfen die transportablen Gasheizstrahler nur in Außenbereichen verwendet werden (Foto: SVLFG)

Kohlenmonoxid ist ein besonders gefährliches Gift, das überall dort entsteht, wo etwas verbrannt wird. Tatsächlich sterben jährlich – nach Arzneimitteln und Drogen – an keinem anderen Gift mehr Menschen. Das Gas Kohlenmonoxid ist unsichtbar und geruchs- und geschmacklos.

Gerade in Werkstätten möchte man im Winter seine Arbeiten verrichten und holt sich z.B. mittels eines Gasheizstrahlers angenehme Temperaturen in seine Arbeitsstätte. Dabei kann sich allerdings eine gesundheitsgefährdende oder sogar tödliche Atmosphäre entwickeln.

Denn hier kann das giftige Kohlenmonoxid – kurz CO – das bei unvollständiger Verbrennung von Gasheizstrahlern entsteht, sich anreichern und schon in geringen Mengen unerkannt Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen. Tückisch verdrängt es den Sauerstoff aus der Blutbahn und führt somit zum „inneren Ersticken“. Bei hohen Konzentrationen kann es innerhalb von Minuten zu lebensgefährlichen Vergiftungen kommen.

Die unterschätzte Gefahr eines Gasheizstrahlers kann in geschlossenen Räumen rasch zur tödlichen Falle werden. Dieser Strahler ist hier nur abgestellt (Foto: SVLFG)

Holzkohlegrills, Heizpilze oder Notstromaggregate dürfen nur im Freien benutzt werden. Elektrisch betriebene Wärmequellen bieten hier eine sichere Alternative. Wer Risikogeräte besitzt, muss seine Geräte regelmäßig prüfen und warten lassen. Des Weiteren kann ein Kohlenmonoxidmelder in geschlossenen Räumen Leben retten, da diese bereits geringe Konzentrationen des giftigen Gases erkennen. Herkömmliche Rauchwarnmelder können Kohlenmonoxid nicht erfassen.