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Wohnungsbaufreigaben im ersten Quartal 2020 in Bayern im Plus

Mit insgesamt 16 011 zum Bau freigegebenen Wohnungen lag das Genehmigungsvolumen von Januar bis März 2020 über Vorjahresniveau

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern von Januar bis März 2020 insgesamt 16011 Wohnungsbaugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) von den unteren Bauaufsichtsbehörden gemeldet und damit 160 Freigaben bzw. 1,0 Prozent mehr als im ersten Vierteljahr 2019. Während aktuell durch Baumaßnahmen am Gebäudebestand weniger Wohnungen zum Bau freigegeben wurden als im Vorjahreszeitraum (-6,3 Prozent), waren es durch den Bau neuer Wohngebäude und neuer gewerblicher Hochbauten mehr (+1,7 Prozent bzw. +12,5 Prozent). Auf Ebene der Regierungsbezirke Bayerns hat das Wohnungsbaugenehmigungsvolumen eine relative Veränderung zwischen -33,4 Prozent (Mittelfranken) und +30,8 Prozent (Schwaben) erfahren. Die kreisfreien Städte Bayerns verzeichneten dagegen insgesamt einen vergleichbaren Rückgang um 16,6 Prozent und die Landkreise in Summe einen entsprechenden Anstieg um 8,3 Prozent.

Von Januar bis März 2020 wurden für insgesamt 16 011 Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden Baugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) durch die unteren Bauaufsichtsbehörden in Bayern bewilligt und damit 160 Wohnungsbaufreigaben bzw. 1,0 Prozent mehr als im ersten Quartal 2019. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, soll der Großteil dieser zum Bau genehmigten Wohnungen in neuen Wohngebäuden entstehen (13944; +239 bzw. +1,7 Prozent). Darunter sind 6 320 Wohnungen (+6,8 Prozent) in neuen Eigenheimen (Ein- und Zweifamilienhäuser) und 7 279 Wohnungen (-4,6 Prozent) in neuen Mehrfamilienhäusern (ohne Wohnheime) geplant. In neuen gewerblichen Hochbauten (sog. Nichtwohngebäude) sind 334 Wohnungen projektiert und im Rahmen von Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden insgesamt 1 733 Wohnungen (+12,5 Prozent bzw. -6,3 Prozent).

In den sieben Regierungsbezirken Bayerns hat das Wohnungsbaugenehmigungsvolumen eine jeweilige relative Veränderung zwischen -33,4 Prozent (Mittelfranken) und +30,8Prozent (Schwaben) erfahren, wobei neben Schwaben auch Oberbayern (+0,8 Prozent), Oberfranken (+16,5 Prozent) und Unterfranken (+11,3 Prozent) ein Plus verzeichneten. Die mit Abstand meisten Wohnungsbaugenehmigungen (6 585) hat auch aktuell Oberbayern vorzuweisen. Die kreisfreien Städte Bayerns verzeichneten dagegen insgesamt einen vergleichbaren Rückgang um 16,6 Prozent und die Landkreise in Summe einen entsprechenden Anstieg um 8,3 Prozent.

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