Im Studienjahr 2020 weniger ausländische Studierende in Bayern

Gesamtzahl der Studienanfänger sinkt um 2,6 Prozent

Für das Wintersemester 2020/21 melden die Studierendenkanzleien der Hochschulen in Bayern 405 131 Studierende und damit 10987 oder 2,8 Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, begannen im Studienjahr 2020 insgesamt 73902 Männer und Frauen ein Studium. Im Vergleich zum Studenjahr 2019 ist damit die Anzahl der Studienanfänger um 2,6 Prozent gesunken (2019: 75 845).

Im Studienjahr 2020 (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21) sinkt in Bayern die Zahl der Studienanfänger um 2,6 Prozent auf 73 902 Personen, davon – 15,0 Prozent im Sommersemester auf 7 689 und -0,9 Prozent im Wintersemester auf 66 213 Ersteinschreibungen.

An Universitäten starten im Studienjahr 2020 insgesamt 42 672 junge Menschen und damit 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr, an staatlichen Fachhochschulen sind es 23 761 Erstimmatrikulierte (+39 bzw. +0,2 Prozent). An nicht-staatlichen Fachhochschulen begannen 5 368 Studierende eine Hochschulausbildung und somit 319 (6,3 Prozent) mehr als im Vorjahr. Ihr Anteil an den insgesamt 29 129 Fachhochschul-Studienanfängern in Bayern beträgt 18,4 Prozent.

Der Frauenanteil beträgt im Studienjahr 2020 mit 33 804 weiblichen Erstimmatrikulationen 51,0 Prozent. Die Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften sowie Geisteswissenschaften sind zu über zwei Drittel (73,4 bzw. 70,6 Prozent) der Studienanfänger weiblich, im Bereich Kunst, Kunstwissenschaften lag die Frauenquote bei 69,2 Prozent.

Ausländische Studienanfänger stellen in Bayern im Studienjahr 2020 ein knappes Viertel (23,1 Prozent) der Erstimmatrikulationen. Ihre Zahl fällt im Vorjahresvergleich um 15,2 Prozent auf 17 083.

×