Mit verstärkter und verjüngter Mannschaft wurde neuer Vorstand von „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ gewählt

„Im Ehrenamt gemeinsam mehr erreichen“ ist das Motto des gemeinnützigen Vereins „Gemeinsam leben & lernen in Europa“, der im letzten Monat sein 10-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt im Rathaussaal gefeiert hat. Dass sich dieses Motto auch in der Organisation des Vereins widerspiegelt zeigt die letzte Vorstandswahl: statt der erforderlichen Anzahl von 4 Personen haben sich nun 12 engagierte Personen für den Vorstand gefunden, die gemeinsam den Verein weiter voranbringen wollen.

Der bewährte Vorstand unter dem Vorsitzenden Toni Fischer trat erneut an, aber zusätzlich wird das Vorstandsteam nun von 4 weiteren Engagierten verstärkt. „Bei uns engagieren sich auch junge Leute – nicht nur in den Projekten, sondern auch im Vorstand,“ freut sich Toni Fischer. Jüngstes Vorstandsmitglied ist Sabrina Kanski (21 Jahre), die im 3. Semester Tiermedizin in München studiert. „Ich finde es klasse, dass uns jungen Leuten die Möglichkeit gegeben wird, als Vorstandsmitglieder im Verein Ideen zu entwickeln und wichtige Entscheidungen mittreffen zu dürfen. Dass dies nicht der Normalfall ist, merke ich vor allem in Gesprächen mit Freunden, die ganz verblüfft sind, dass man mit Anfang 20 ein solches Amt übernehmen darf. Aber ich muss auch sagen, dass der Verein einfach eine Herzensangelegenheit für mich ist. Ich liebe es, selbst Projekte zu gestalten und mit anderen Ehrenamtlichen mehr zu erreichen, als man es sich jemals zugetraut hätte.“ Dass er ein „Ehren-Amt“ übernimmt, hätte sich Jurist Philipp Carstens (24 Jahre) vor 1,5 Jahren noch nicht vorstellen können. „“Auf den Gedanken, mich ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren, bin ich zunächst gar nicht gekommen.“ Im Eiltempo und erfolgreich sein Jurastudium und Doktor in Passau durchzuziehen, war eindeutig seine Priorität. „Aber als dann der Verein dann 2017 sein Projekt „10 Fotos – 10 Stunden – 10 Begegnungen“ (ehrenamtliches Sprachpatenprojekt für junge Ehrenamtliche und junge Flüchtlinge) startete, ließ ich mich überzeugen mitzumachen. Ich war sofort von dem tollen Gemeinschaftsgefühl und der professionellen Organisation begeistert. Seitdem möchte ich mich auch langfristig als Vorstandsmitglied ehrenamtlich im Verein engagieren.“ Und das obwohl er mittlerweile in einer großen Kanzlei in München arbeitet. Auch Margot Bofinger (70 Jahre) aus Eggenfelden verstärkt nun das Vorstandsteam. Sie ist 2011 über eine Ehrenamtsschulung zum Verein gekommen und engagiert sich seitdem in der europäischen Arbeit des Vereins, aber in Eggenfelden auch für Menschen mit Behinderungen, als Lesepatin und im Besuchsdienst. „Ich liebe vor allem, wie sich im Verein junge und ältere Menschen völlig selbstverständlich miteinander engagieren. Die vielen Impulse, Inspirationen und Begegnungen halten mich jung. Es tut mir gut, auch geistig immer wieder neu herausgefordert zu werden und etwas Neues zu lernen.“ Und ein langjähriger Wegbegleiter des Vereins, Landtagsabgeordneter Bernhard Roos, will nun auch die Arbeit des Vereins als Vorstandsmitglied voranbringen. „Seit 2013 organisiere ich ja in Kooperation mit dem Verein ein grenzüberschreitendes Austauschprojekt für Studenten mit Tschechien. Diese europäische Zusammenarbeit möchte ich noch vertiefen und den Verein durch meine vielfältigen Kontakte und Netzwerke unterstützen.“ Das freute Vorsitzenden Toni Fischer, schließlich ist auch ihm ein gemeinsames Europa nach wie vor eine Herzensangelegenheit von ihm. „Die Unterstützung, welche wir durch unsere Arbeit im Verein an hilfsbedürftige Menschen aus aller Welt vermitteln können, ist für mich die größte Motivation, dieser wichtigen Tätigkeit mit vollem Engagement nachzugehen. Mein besonderer Stolz ist dabei, dass wir das alles nur mit Hilfe Ehrenamtlicher schaffen nach dem Motto: „Gemeinsam gelingt uns mehr.“

Diese Grundhaltung zeigte sich auch in der Mitgliederversammlung. Die anwesenden Mitglieder entwickelten hoch motiviert neue Ideen: junge Menschen fürs gesellschaftliche Engagement begeistern, Menschen mit Behinderungen den Weg ins Ehrenamt ebnen, den Verein und das Vereinsleben insgesamt zu stärken und die vielen bewährten Projekte weiterzuführen und auszubauen – das wollen die Mitglieder aktiv mitgestalten. So gestärkt blickt der Verein hoffnungsvoll in die Zukunft und freut sich schon auf die nächsten ereignisreichen 10 Jahre.