• Telekom erhält Zuschlag für Breitband-Ausbau
  • Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich
  • Schnelles Internet für rund 240 Haushalte

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in der Gemeinde Ringelai mit den Ortsteilen Eckertsreut, Kringing, Kühbach, Poxreut, Waldbrunn, Wamberg, Wasching, Wittersitt gewonnen.
Ab Frühjahr 2018 können rund 240 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen.

Ringelai und Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. Die Telekom wird rund 13 Kilometer Glasfaser verlegen und sechs Multifunktionsgehäuse aufstellen. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass nicht nur Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, sondern auch Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud.

“Die Deutsche Telekom wertet mit der geplanten Investition nicht nur unsere Stadt, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf“, sagt Max Köberl, erster Bürgermeister von Ringelai. “Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von jungen Familien und mittelständischen Unternehmen an die Politik gestellt werden.“

“Wir danken der Gemeinde Ringelai für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagen Ludger Brüggemann, Regio Manager bei der Telekom Deutschland GmbH und Josef Markl, Projektleiter bei der Telekom Technik GmbH. “Wir versorgen Ringelai mit der neuesten Technik und machen die Marktgemeinde damit zukunftssicher.“

So geht der Ausbau weiter
Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse gerade einmal zwölf Monate.

So kommt das schnelle Netz ins Haus
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrischer Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Aufgrund der technischen Anforderungen wurde für die Ortsteile Kühbach, Wamberg, Wasching, Wittersitt eine Sonderlösung für einige Bürger vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die “Glasfaser“ bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.