Mehrgenerationen-Projekt soll in Passau gestartet werden, um sich auszutauschen, zu helfen und gemeinsam zu leben

In der heutigen, konsumorientierten Zeit bleibt die Gemeinschaft oftmals auf der Strecke. Die soziale Integration nimmt stetig ab, die „Ich-Gesellschaft“ hingegen weiter zu. Großfamilien, die früher für Gemeinschaft und Zusammenhalt sorgten, sind heute selten geworden. Wurde die soziale Isolation in vergangenen Zeiten als Strafe genutzt, vereinsamt die heutige Gesellschaft von ganz alleine.

In Großstädten kennt nahezu keiner mehr seinen Nachbarn, die mmeisten sind auf sich selbst angewiesen. Experten beobachten die Tendenz, dass der Stellenwert von Ehe und Familie immer weiter abnimmt. Familienbindungen verlieren an Bedeutung. Zudem gibt es immer mehr ältere Menschen, die im Schnitt immer älter werden und vereinsamen. Aber auch jüngere Menschen sind von sozialer Isolation betroffen – das liegt an zwei weiteren Trends: der Urbanisierung und der zunehmenden Nutzung von (sozialen) Medien. „Die Digitalisierung bringt Menschen nämlich nicht, wie oft behauptet wird, zusammen, sondern bewirkt eine Zunahme von Unzufriedenheit, Depression und Einsamkeit“, erklärt der Ulmer Psychiater Manfred Spitzer.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Mein Passau‘, Ausgabe KW 11/19.