München/Passau. Im Landkreis Passau werden insgesamt drei Kommunen mit Fördergeldern aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm ‚Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke‘ ausgestattet.
Wie Innen- und Bauminister Joachim Herrmann in einem Schreiben an die Passauer Abgeordneten mitteilt, sollen die Gelder zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge eingesetzt werden. „Mit dem Programm sollen in erster Linie eben kleine Städte, Märkte und Gemeinden unterstützt werden“, erklärt der Passauer CSU-Abgeordnete Walter Taubeneder.

Rund drei Millionen Euro gibt es dieses Jahr vom Freistaat für Kommunen in Niederbayern, die gemeinsam Projekte entwickeln. Im Landkreis Passau entfallen davon je 30.000 Euro an die beiden Gemeinden am Unteren Inn, Neuburg und Neuhaus sowie weitere 120.000 Euro an die Ilzer-Land-Gemeinde Hutthurm. „Es gilt gemeinschaftlich den ländlichen Raum zu stärken, daher ist der Ansatz von gemeinsamen Projekten mehr als sinnvoll – wenn Kommunen zusammenarbeiten können durch gemeinsame Pläne unter anderem Flächen eingespart werden“, betont auch MdL Dr. Gerhard Waschler. Vor allem in Zeiten der Energiewende ein wichtiges Thema. Aber auch gemeinschaftliche gewerbliche, touristische und kulturelle Konzepte erhalten Unterstützung, wie MdB Andreas Scheuer ergänzt.

Bayernweit stehen 2016 rund 16,6 Millionen Euro Fördermittel aus diesem Programm bereit. Die Finanzhilfen werden zu etwa gleichen Teilen vom Bund und vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt. Das Förderprogramm greife Kommunen bei der Bewältigung des demografischen und ökonomischen Wandels unter die Arme.

Gemeinden am Unteren Inn

Neuburg a. Inn, 30.000 Euro
Neuhaus a. Inn, 30.000 Euro

Ilzer Land

Hutthurm, 120.000 Euro
Perlesreut, 160.000 Euro
Röhrnbach, 30.000 Euro

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