Hohe Risiken gerechter honorieren!

Gut 9.000 Bedienstete bei Polizei und Verfassungsschutz unterstützen die bayernweite Aktion „Polizei- und Sicherheitszulage von 300,– €/Monat – jetzt!“ der größten deutschen Polizeigewerkschaft. Die GdP übergibt  heute der Präsidentin des Bayer. Landtags, Frau Barbara Stamm, die unterschriebenen Postkarten.

In der Pressekonferenz forderte der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Peter PYTLIK: „Wenn es schon bei der Personalausstattung der bayerischen Polizei an allen Ecken und Enden fehlt, sind wir der Meinung, dass zumindest die finanzielle Situation unserer Kolleginnen und Kollegen, die 24 Stunden am Tag ihre Gesundheit zu Markte tragen, verbessert werden muss. Die Polizeizulage/Sicherheitszulage soll das Risiko von besonders gefahrennahen Tätigkeiten kompensieren. Steigende Gefahren, die sich in den letzten Jahren massiv ausgeweitet und verschärft haben, machen jetzt eine deutliche Erhöhung der Zulagen dringend notwendig.“

(Quelle: GdP)

Dr. Andreas VOLLMER, stellvertretender GdP-Vorsitzender, ergänzte: „Eine zunehmende Verrohung und Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft wird vermehrt auf dem Rücken von Bediensteten bei Polizei & Verfassungsschutz ausgetragen. Wachsende Gefährdungen und persönliche Einschränkungen durch den Dienst werden finanziell nicht gerecht honoriert!“

Die bei der Kriminalpolizei tätige Kollegin Daniela BARTEL reklamierte:
„In schwierigen Situationen, unter psychischer und körperlicher Belastung, treffen wir schnell einschneidende Maßnahmen, bis hin zum Schusswaffengebrauch. Die Gewalt gegen Polizeikräfte zeigt, dass wir unsere Gesundheit und unser Leben einsetzen.“

Vollzugsbeamte erhalten eine Polizeizulage von nur rund 152,– Euro im Monat. Das ist zu wenig, weshalb die GdP  300,– Euro im Monat fordert, also gerade mal steuerpflichtige 10,– Euro am Tag.

(Quelle: GdP)