Bürgermeister Binder über eine zukunftsfähige Gemeinde

Fürsteneck. „Gerne bin ich nach Atzldorf ins Rathaus gekommen, um mich im direkten Gespräche über die Gemeinde zu unterhalten“, so Thomas Erndl bei seinem Besuch in Fürsteneck. Bürgermeister Heinz Binder hatte gleich gute Nachrichten: Die Gemeinde verzeichnet eine wachsende Kinderzahl.

Binder, der sich mittlerweile in seiner dritten Amtsperiode als ehrenamtlicher Bürgermeister befindet, berichtet auch über den KIP-Zuschlag (Kommunales Investitionsprogramm) für die energetische Sanierung des ehemaligen Schulhauses, der aber aufgrund der Uneinigkeit bei der Ausbauvariante noch nicht abgerufen werden konnte. „Für die Infrastruktur wäre es wirklich wichtig, dass das Gebäude als neue Heimat für Vereine und weitere Gruppen genutzt werden kann.“

Für die anstehende Dorferneuerung möchte Binder Rücklagen schaffen, auch stehen Straßensanierungen an. Nach amtlicher Statistik leben 850 Einwohner in Fürsteneck, die Ausweisung weiterer Baugebiete ist in Planung. Stolz ist der Bürgermeister auf die guten Anschlüsse in Fürsteneck: Diese belaufen sich bei der Wasserversorgung auf 99 Prozent und beim Kanal auf 98 Prozent. Und auch in Sachen Breitband ist Fürsteneck hervorragend angeschlossen: Fast in der ganzen Gemeinde gibt es breitbandiges Internet, teilweise mit Glasfaser bis ins Haus. Hier wurde mit Hilfe von Förderprogrammen fleißig Glasfaser verlegt.

„Eine kleine Gemeinde, die stark auf unsere digitale Zukunft schaut“, freut sich Thomas Erndl, der zum Abschluss ein Buch von Binders Lieblingsgrafiker, Josef Fruth, einem gebürtigen Fürstenecker, geschenkt bekam.