Freyung. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich hat die Freyunger Stadträte sowie weitere Akteure am Geyersberg dazu eingeladen, gemeinsam die diesjährige Gartenschau in Wassertrüdingen zu besuchen. Etliche Stadtratsmitglieder, einige Akteure sowie Verantwortliche der Stadtverwaltung reisten am Mittwoch in den Landkreis Ansbach nach Mittelfranken.

Als Vorgeschmack auf die in drei Jahren in Freyung stattfindende Gartenschau holten sie sich Input von den dortigen Geschäftsführern und zahlreiche Inspirationen und Informationen für die Gartenschau in Freyung.
Die Freyunger Abordnung wurde bereits am Haupteingang von der Geschäftsführerin der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, Dagmar Voss, der Geschäftsführerin der Freyung 2022 gGmbH, Claudia Lenz und den beiden Geschäftsführern der LGS Wassertrüdingen, Herrn Robert Sitzmann und Herrn Peter Schubert in Empfang genommen und über das Gelände geführt. Auch der Wassertrüdinger Bürgermeister Herr Ultsch ließ es sich nicht nehmen, die Freyunger zu begrüßen und einige Hintergrundinfos zu geben. Er freut sich sehr über die durchwegs positive Resonanz aus der Bevölkerung und erklärte, dass durch das Großereignis das Selbstwertgefühl der Bürger und die Identifikation mit der Stadt deutlich gestiegen sind und die Bürger jetzt sehr stolz darauf sind, in Wassertrüdingen zu leben. „Die Bevölkerung freut sich schon darauf, das Gelände in den Folgejahren nach der Gartenschau zu nutzen und mit
Leben zu füllen.“, so Herr Ultsch.

Wassertrüdingen ist die bisher kleinste Gemeinde, die eine Gartenschau ausrichtet. Klein, aber fein ist sowohl das mittelalterliche fränkische Städtchen als auch die Gartenschau, beides jedoch intensiv mit Highlights gespickt.
Unter dem Gartenschaumotto „Vom Glück einen Schatz zu finden“ wird v.a. mit den Themen Regionalität, Verbundenheit und Gastfreundlichkeit gespielt und gut miteinander verwebt. Neben zahlreichen Themengärten, Trends rund um Natur und Gartenkunst, sowie attraktiven Spiel- und Erlebnisflächen werden auch aktuelle Themen rund um Land- und Forstwirtschaft behandelt und den Besuchern nähergebracht. Langfristig soll das Areal als Park- und Erholungsanlage für die Bürger aus der gesamten Region aber auch speziell für das angrenzende neue Baugebiet fungieren. Durch die verbesserte Wohnqualität soll vielen jungen Familien
ein Anreiz geboten werden, nach Wassertrüdingen zu ziehen. Der Plan scheint aufzugehen und Wassertrüdingen wird eine blühende Zukunft vor sich haben.

Nach der ausgiebigen Führung über das Gelände bedankte sich die Delegation sehr herzlich für die Gastfreundschaft und die Einblicke, die die Wassertrüdinger gegeben haben. „Wir haben einige Anregungen mitgenommen. So wird ein Ziel in Freyung sein, keine zentrale Blumenhalle, sondern eine dezentrale Floristenausstellung zu veranstalten. Auf dem Geyersberg soll zwar der Hauptteil der Gartenschau stattfinden, dennoch sollte auch das Stadtzentrum von der Gartenschau profitieren und den Besuchern ein ansprechendes und sehenswertes Ambiente bieten und dadurch zum Verweilen einladen“, so Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. Die Delegation war sich einig: „Wassertrüdingen bietet viele Impulse für die Freyunger Gartenschau, da die verschiedenen Komplexe gut miteinander verwoben wurden und das Stadtzentrum gut in das Gesamtkonzept eingebunden wurde.“