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Renaturierung am Knottenbach

Uferverbauungen werden im Bereich Altschönau beseitigt

Altschönau. In dieser Woche geht die Renaturierung des Knottenbachs bei Altschönau in die nächste Runde. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits Fichten am Ufer beseitigt und als typische Bachbegleiter Schwarzerlen und Weiden freigestellt wurden, folgt nun abschnittsweise die Beseitigung der Uferverbauungen innerhalb des Nationalparkgebiets.

„Der Bereich, in dem gearbeitet wird, liegt zwischen Altschönau und der Mündung des Knottenbachs in die Kleine Ohe“, erklärt Jochen Linner, beim Nationalpark zuständig für Naturschutz. „Durch den Ausbau von Bschlachthölzern und Wurzelstöcken werden wieder Angriffspunkte für die natürliche Fließgewässerdynamik geschaffen, zudem wird die Gewässerstruktur erhöht.“ Der Wanderweg bleibt dabei erhalten.

Die Maßnahme erfolgt im Rahmen des von der EU geförderten Interreg-Projekts „Forst- und Holzwirtschaft im Böhmerwald und im Bayerischen Wald“ in enger Abstimmung mit der Gemeinde Neuschönau und mit dem Denkmalschutz.