MdL Manfred Eibl besucht Bier- & Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach

MdL Manfred Eibl zu Besuch beim Bierhotel Gut Riedelsbach (Foto: Abgeordnetenbüro Eibl)

Zur Öffnung nach Corona-Zwangspause

Neureichenau. Die Hotellerie und Gastronomie tragen zu großen Teilen zur Attraktivität und Zukunft unserer Tourismus- und Wirtschaftsregion Bayerischer Wald bei. Gerade sie hat die Pandemie sehr getroffen und bis zuletzt waren sie von Lockerungen und Öffnungen ausgenommen. Aber das Warten hat nun ein Ende, zumindest dort, wo die Inzidenz es zulässt, wie derzeit im Landkreis Freyung-Grafenau.

MdL Manfred Eibl, der um die Bedeutung der Hotellerie und Gastronomie für unsere Region weiß und sich in den letzten Monaten sehr für deren inzidenzunabhängige Öffnung eingesetzt hat, nimmt diese positive Entwicklung zum Anlass eines Besuchs im Bier- & Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach in der Gemeinde Neureichenau. Nach der pandemiebedingten Zwangspause öffnet das 1. Bierhotel Deutschlands seine Türen – besser als zuvor. In der Tat hat sich in den vergangenen Monaten viel getan, wovon sich MdL Manfred Eibl bei seinem Ortstermin selbst überzeugt hat.

„Ich bin beeindruckt, wie aktiv und zukunftsorientiert das Gut Riedelsbach die Corona-Auszeit genutzt hat. So hat Inhaber Bernhard Sitter unterstützt durch Wirtschaftshilfen der Bayerischen Staatsregierung und mit viel familiärem Zusammenhalt die Corona- Zwangspause nicht abgesessen, sondern vielmehr genutzt, um über sich hinaus zu wachsen.“, zeigt sich Manfred Eibl beeindruckt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben der beachtlichen Erneuerung des Gastro- und Küchenbereichs und dem „coronagerechten“ Umbau der ehemaligen Kegelbahn zu einem beeindruckenden Loungebereich, wirkt die umfassende Hotel-Belüftung nahezu nebensächlich.

Auch wenn die positiven Entwicklungen der Inzidenzzahlen und die damit verbundene Öffnung zuversichtlich stimmen, sind die vergangenen Corona-Monate nicht vergessen. „Ein volles Haus 2-mal schließen und rund 100 Leute gehen zu lassen ist nicht leicht“, erinnert sich Bernhard Sitter. In seiner fast 40-jährigen Laufbahn als Wirt und Gastronom hat er viel erlebt, eine solche Pandemie jedoch nicht. Und auch seine Frau weiß noch sehr gut, wie schwer es für die Familie, die Belegschaft und die Gäste war das Hotel im Winter erneut zu schließen.

Umso mehr freut man sich auf die Gäste, die man ab sofort wieder willkommen heißen darf. Die Umsetzung von Hygienemaßnahmen wie Maskenpflicht, der Handschuh am Buffet oder die Einhaltung von Abstandsregeln ist dabei für das Bierhotel eine Selbstverständlichkeit. So möchte sich das vielfach ausgezeichnete Bierhotel nicht nur an Regeln halten, sondern den Gästen auch ein Gefühl von Sicherheit geben.

Die Krise aber nicht zu bejammern, sondern selbstbewusst die Flucht nach vorne anzutreten, liegt in der Natur des Hausherrn. So ist Bernhard Sitter das geblieben, was er auch vor der Krise war: ein visionärer Geschäftsmann mit eigenem Kopf und einer starken Familie. Dementsprechend hat man neben Investitionsvorhaben und strategischen Erweiterungen auch viel Neues versucht. Wie beispielsweise ein Bier- Abo oder ein Online-Seminar, welches von der ersten Stunde an ausgebucht war.

„Im vergangenen Jahr haben wir gesehen, dass vieles möglich ist. Der Erfolg der digitalen Bier-Verkostung beispielsweise zeigt einmal mehr, wie Digitalisierung in der Krise Einzug in unsere Unternehmen findet, wie man Genusserlebnisse digital vermitteln kann und damit vermeintlich analoge Angebote digital erlebbar werden.“, so MdL Manfred Eibl.

Die postcoronalen Einblicke in das Gut Riedelsbach haben nicht nur gezeigt, dass man die Corona Krise meistern und nutzen kann, sondern auch, dass es Konstanten gibt, die bleiben, was sie waren. Bei all den beachtlichen Projekten, welche in dieser Corona-Auszeit realisiert wurden, bleibt die Familie gewohnt bodenständig. Auch wenn der 4 Sterne Titel längst verdient ist, möchte man der eigenen Linie und den Gästen treu bleiben und lieber das Beste, ganz besondere 3 Sterne S Bierhotel bleiben, als irgendein Luxus-Tempel zu werden.

„Unser Bayerischer Wald ist mit seiner ursprünglichen Natur und seinen Traditionen und Angeboten ein wunderbarer Ort. Die Vorzüge unserer Region aber erlebbar zu machen ist nicht unwesentlich Auftrag und Leistung unserer Gastgeber und Gastronomen, die auch in dieser Krise vielfach gezeigt haben, dass sie aus demselben widerstandsfähigen Holz geschnitzt sind wie der Bayerische Wald selbst.“, resümiert MdL Manfred Eibl nach seinem Besuch.