Kirchlicher Beitrag zur Landesgartenschau 2023 in Freyung

Zu einem ersten Austausch hinsichtlich einer möglichen Beteiligung des Bistums an einem kirchlichen Projekt im Rahmen der Landesgartenschau 2023 empfing Bischof Dr. Stefan Oster SDB (3. v. rechts) Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (2. v. rechts) sowie eine Delegation der Freyunger Kirchen: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Geis (1. v. links), Dekan und Stadtpfarrer Magnus König (2. v. links) und Pfarrgemeinderat Christoph Weishäupl (1. v. rechts) für die katholische Pfarrgemeinde Freyung sowie Pfarrerin Dr. Ulrike Kuschel für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Freyung (Foto: Kath. Pfarrverband Freyung)

Bischof Dr. Stefan Oster SDB empfängt Delegation des Austragungsortes zu einem ersten Gespräch in Passau

Passau. Der guten Tradition der Einbindung kirchlicher und spirtueller Angebote im Rahmen von Landesgartenschauen entsprechend, sind auch die katholische Pfarrgemeinde und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Freyung bestrebt, sowohl im baulichen bzw. visuell auf dem Veranstaltungsgelände verankerten und erkennbaren Bereich als auch mit Veranstaltungen und Programmelementen religiöse Bausteine zur Landesgartenschau 2023 in Freyung beizusteuern.

Zu einer ersten dahingehenden Abstimmung – auch in Richtung einer möglichen Beteiligung des Bistums am Projekt der örtlichen Kirchen – empfing Bischof Dr. Stefan Oster SDB eine Freyunger Delegation um Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Dekan und Stadtpfarrer Magnus König sowie Pfarrerin Dr. Ulrike Kuschel.

Die Besinnung auf die Natur und die damit im Kontext stehende Schönheit der Schöpfung im Rahmen von Gartenschau im Allgemeinen und im Zuge der unter dem Motto „Wald. Weite. Wunderbar.“ auf dem für seinen Panoramablick in die Ferne bekannten Geyersberg ausgetragenen Freyunger Gartenschau im Besonderen eigne sich daher in besonderer Weise für die Herstellung spirtueller Bezüge und die Miteinbindung religiöser bzw. kirchliche Elemente, sind Dekan und Stadtpfarrer Magnus König sowie Pfarrerin Dr. Ulrike Kuschel überzeugt. Die Landesgartenschau bietet den Kirchen daher beste Rahmenbedingungen, um sich in all ihren Facetten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und den Besuchern gewinnbringende Angebote zu machen.

Dem Fernblick und dem Sein in der Natur wohnen von Grunde auf eine gewisse Transzedenz und Mystik inne, die es nur noch in Szene zu setzen gelte, um Spiritualität und Besinnlichkeit Raum zu geben, so die Überzeugung der kirchlichen Delegation des Gastgeberorts von 2023. Dies könne auch vor dem Hintergrund der Neuevangelisierung einen kleinen, aber wertvollen Beitrag leisten, ist der Freyunger Abordnung überzeugt. Auch für Bischof Dr. Stefan oster SDB sind die kirchlichen Beiträge wesentliche Elemente der Landesgartenschauen. Er freue sich daher auf das Projekt, welches die beiden Kirchen auf der Freyunger Gartenschau realisieren werden.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Geis freute sich über das positive Signal aus Passau. Im weiteren erfolge nun die Ausarbeitung eines konkreten Projektvorschlags unter Beteiligung der beiden Kirchen sowie der kirchlichen Gremien, Gruppierungen, Verbände und Vereine, wie Geis erläutert. Dabei bestehe die Zielsetzung in der Vorlage eines stimmigen Konzepts zur baulichen Integration eines kirchlich-spirituellen Beitrags in das Gelände der Landesgartenschau, welcher im Rahmen der Veranstaltung sodann mit Leben gefüllt werden solle, beschreibt Pfarrgemeinderat Christoph Weishäupl die Zielsetzung. Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich wird Bischof Oster das Gartenschau-Areal im Herbst vor Ort besichtigen. Im Zuge dieses Besuchs solle sodann auch der kirchliche Beitrag vorgestellt werden, wie Vorsitzender Josef Geis weiter ankündigt.