(v.l.) MdL Manfred Eibl, Hubert Aiwanger (Bayerischer Wirtschaftsminister), Alexander Mayer (Erster Bürgermeister Grafenau), Martin Behringer (Bürgermeister Thurmansbang) - Foto: Abgeordnetenbüro Eibl

Hubert Aiwanger zu Besuch in Grafenau

Verlagerung der messtechnischen Sonderprüfstelle

Grafenau. Dem persönlichen Einsatz Hubert Aiwangers sei es zu verdanken, dass sich nun nicht nur Waldkirchen und Freyung, sondern auch Grafenau und mit der Bärenstadt die gesamte Region über eine Behördenverlagerung freuen kann. Deshalb hat es sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger auch nicht nehmen lassen, die Verlagerung der messtechnischen Sonderprüfstelle bei einem Empfang im Bürgersaal des Grafenauer Rathauses am vergangenen Donnerstag schriftlich im Goldenen Buch der Stadt zu fixieren.

Mit der historischen Huntergrundinformation, dass Grafenau bereits 1871 über ein Eichamt verfügte, eröffnete Alexander Mayer, Erster Bürgermeister der Stadt Grafenau, im Rahmen seiner Einführung angemessen die Runde. Im regen Austausch erläuterte der Wirtschaftsminister die Chancen des Eichamts für die Wirtschaft und die Region. „Mit der messtechnischen Sonderprüfstelle des Landesamts für Maß und Gewicht profitiert die Region von zweistelligen Arbeitsplätzen und einer Investition von rund 20 Millionen Euro. Damit bereichert diese Behördenverlagerung unsere Region durch Arbeit und Know-How“, betonte Aiwanger die Vorteile der Verlagerung.

Hubert Aiwanger lobte die positive wirtschaftliche Entwicklung Niederbayerns und damit einhergehend die geringe Arbeitslosigkeit, was er anerkennend vornehmlich dem Fleiß der Bürgerinnen und Bürger zuschreibt. Er kam aber nicht nur auf die Bevölkerung zu sprechen, die bereit ist „anzupacken“, sondern auch auf die Schönheit des „Landes“, welche nicht zuletzt auch durch Corona immer mehr geschätzt und bereist wird. Damit sieht Huber Aiwanger auch im Tourismus große Potentiale, die es zu nutzen gilt, um werthaltige Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen und die vielfältigen Möglichkeiten des Bayerischen Waldes nachhaltig zu entwickeln.

„Hubert Aiwanger hat sich persönlich stark gemacht, dass unsere Region von drei Behördenverlagerungen profitieren kann. In Verbindung mit der Verlagerung des Verwaltungsgerichts nach Freyung und mit dem Kompetenzzentrum für Digitalisierung in Waldkirchen knüpfen wir jetzt mit der Messtechnischen Sonderprüfstelle für Grafenau an die derzeitig gute wirtschaftliche Entwicklung unserer Region an und gestalten damit Schritt für Schritt die wirtschaftliche Zukunft für unsere Heimat“, stellt MdL Manfred Eibl die Bedeutung der Behördenverlagerungen heraus. „Wir sind eine wundervolle Region, die wirtschaftlich und touristisch viel zu bieten hat. Wie auch die Ausführung von Hubert Aiwanger herausgestellt hat, gibt es allen Grund, selbstbewusst in die Zukunft zu blicken. Ich wünsche mir in diesem Zusammenhang für unsere Region, dass wir auch weiterhin unsere Zukunft ‚weiter anpacken‘, so Manfred Eibl.