Bürger des Landkreises Freyung-Grafenau gestalten Verbraucherpolitik für Deutschland mit – trotz Corona

20 Teilnehmer*innen gesucht – Anmeldeschluss: 17. Juni 2021 – kontaktlose und digitale Veranstaltung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Mit der Corona-Pandemie sehen sich viele Menschen neuen und unerwarteten Herausforderungen gegenüber. Nichtsdestotrotz besteht für viele Verbraucherinnen gerade in einer solchen Ausnahmesituation, in der wir uns gerade befinden, ein hoher Informations- und Beratungsbedarf. Im Projekt „Experimentierwerkstatt Ländliche Verbraucherpolitik“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz geht es um mehr Informationen und bessere Beratung für Verbraucherinnen im ländlichen Raum zu allen Themen des täglichen Lebens: von Einkaufen über Finanzen bis Wohnen.

„Sie, als Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Freyung-Grafenau, haben die einmalige Möglichkeit Verbraucherpolitik für Deutschland mitzugestalten und Ihrer Region eine Stimme zu geben“, erklärt Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein der Uni Siegen, die mit Ihrem Team der Prof. Schramm-Klein GmbH das Forschungsprojekt durchführt.

Um herauszufinden, wie in ländlichen Regionen die Verbraucherinformation und -beratung mit Hilfe der Digitalisierung ausgestaltet werden sollte, stehen 20 Plätze für Menschen des Landkreises ab 16 Jahren zur Verfügung. Aber auch Vertreter aus der Wirtschaft, aus Verbänden, sozialen Organisationen, Politik oder Verwaltung, sind als Teilnehmerinnen willkommen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Experimentierwerkstatt nicht als Tages-Workshop durchgeführt, sondern als kontaktlose und digitale Veranstaltung, bei der die einzelnen Workshop-Abschnitte von allen Teilnehmerinnen von zu Hause aus/ im Home-Office bearbeitet werden. Es besteht damit keinerlei Infektionsrisiko. Die benötigten Unterlagen werden per Post oder über E-Mail ausgetauscht. Das persönliche Gespräch bzw. die Diskussionen mit der Gruppe können alternativ über Telefonkonferenz oder Video-Chat erfolgen.

Im Projektzeitraum vom 21. Juni 2021 bis 13. Juli 2021 sollten sich die Teilnehmer*innen insgesamt ca. 3 Stunden Zeit nehmen, um drei Workshop-Abschnitte durchlaufen zu können. Die Zeiteinteilung ist flexibel und nicht an bestimmte Termine im Projektverlauf gebunden. Es gibt eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro, die natürlich auch an eine wohltätige Organisation oder einen Verein gespendet werden kann.

„Ihre Mitarbeit ist wichtig, damit die Experimentierwerkstatt ein Erfolg wird und so einen Beitrag leisten kann, die Verbraucherpolitik der Zukunft zu gestalten. Mit der Teilnahme an dem Projekt geben Sie nicht nur Ihrer Heimatregion eine Stimme, sondern Sie gestalten auch die Verbraucherpolitik in anderen ländlichen Räumen Deutschlands aktiv mit. Ihre Meinung und Ihr Beitrag werden in den Abschlussbericht dieses Projektes einfließen und sie werden damit Basis einer Empfehlung an die Bundesregierung zur künftigen Verbraucherpolitik im ländlichen Raum sein“, führt Staatssekretär Prof. Dr. Christian Kastrop vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aus.

Anmeldeschluss für die 20 Plätze ist der 17. Juni 2021. Aufgrund der Begrenzung der Teilnehmerzahl melden Sie sich am besten direkt an! Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite: www.schramm-klein.com