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270.000 € an Städtebaufördermittel fließen in den Landkreis

(München/Freyung, 27.06.2016) Über das bayerische Städtebauförderprogramm „Ort schafft Mitte“ fließen dieses Jahr rund 270.000 Euro in insgesamt vier Projekte in den Landkreis Freyung-Grafenau. Dabei erhält Neuschönau 90.000 Euro, St. Oswald-Riedlhütte 90.000 Euro, nach Schönberg fließen 60.000 Euro und nach Waldkirchen ebenfalls noch 30.000 Euro. In Niederbayern werden insgesamt 31 Projekte mit fast 3,5 Mio. Euro gefördert. Dies teilten Staatsminister Helmut Brunner und die Landtagsabgeordneten Max Gibis und Dr. Gerhard Waschler mit.

In Neuschönau startet mit der Generalsanierung des Rathauses die Neugestaltung der Ortsmitte. Das Rathaus selbst wird im Wesentlichen über das Kommunalinvestitionsförderprogramm (KIP) bezuschusst. Die Städtebaufördermittel sind für einen ersten Abschnitt der Neugestaltung des Umfeldes zwischen Rathaus und Kirche eingeplant. In St. Oswald-Riedlhütte wird mit den Fördermitteln eine städtebauliche Bestandsanalyse zur Vorbereitung umfassenderer Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Klosters unterstützt. Parallel dazu wird als erstes investives Projekt mit dem Bau eines Parkplatzes vor dem Kloster begonnen.

In den letzten Jahren sind in Schönberg viele Projekte im Rahmen der Städtebauförderung erfolgreich umgesetzt worden. Nun sind weitere Mittel vorgesehen, um zunächst die in die Jahre gekommene Planungsgrundlage, die sogenannte vorbereitende Untersuchung, zu aktualisieren. Auch in Waldkirchen geht es nach vielen Jahren erfolgreicher Stadtsanierung aktuell darum, die Planungsgrundlage neu auszurichten.

„Die Beispiele aus dem Landkreis zeigen, dass das bayerische Städtebauförderprogramm die Bund-Länder- sowie EU-Städtebauförderprogramme wirkungsvoll ergänzt. Dabei haben vor allem die Nachnutzung innerörtlicher Leerstände sowie die barrierefreie Umgestaltung öffentlicher Räume großes Gewicht“, so Staatsminister Helmut Brunner. „Ziel ist es, vitale Kommunen und attraktive Zentren als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln“, ergänzte MdL Max Gibis. „Von der Städtebauförderung geht eine hohe Anstoßwirkung für weitere Investitionen aus. Damit leistet sie auch einen wertvollen Beitrag für den Arbeitsmarkt, gerade in strukturschwachen, ländlichen Regionen wie dem Bayerischen Wald“, so MdL Dr. Gerhard Waschler abschließend.