Eibl: „Mittlere-Reife-Kurse in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ausbauen

Perlesreut. Zehn Jahre Bayerische Mittelschule – für die FREIEN WÄHLER ein wichtiger Grund, sich für die weitere Stärkung dieser höchst erfolgreichen Schulform einzusetzen. In einem Dringlichkeitsantrag forderte die Landtagsfraktion diese Woche eine Fortsetzung der bewährten Mittlere-Reife-Kurse in den Jahrgangstufen 5 und 6 – auf noch breiterer Basis.

„Bereits seit Einführung der Kurse im Jahr 2013 können Schüler durch Intensivierungs- und zusätzliche Förderstunden auf die Anforderungen des mittleren Schulabschlusses vorbereitet werden – ein Bildungsangebot speziell für leistungsstärkere und besonders motivierte Schüler an Bayerns Mittelschulen“, lobt Manfred Eibl, Abgeordneter aus Perlesreut die M5-/M6-Angebote. „Diesen jungen Menschen möchten wir auch weiterhin Gelegenheit geben, den mittleren Schulabschluss erfolgreich zu absolvieren, und zwar ohne dafür die eigene Schule verlassen und an eine andere Schulart wechseln zu müssen. Dies wollen wir weiter ausbauen“, so Manfred Eibl, Abgeordneter aus Perlesreut.

Der sechsjährige Versuch sei so erfolgreich verlaufen, dass die Staatsregierung nun aufgefordert werde, ihn zum Schuljahr 2019/2020 zu beenden und durch ein Regelangebot zu ersetzen. „Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen für M5/M6-Kurse als optionalem Förderangebot an allen bayerischen Schulen – selbstverständlich ausschließlich im Rahmen des vor Ort vorhandenen Lehrerpersonalbudgets“, erklärt Eibl.

So werde es Mittelschulen ermöglicht, im Rahmen der Übertrittsentscheidung in Konkurrenz zu anderen weiterführenden Schularten noch besser zu bestehen – ihre Attraktivität steige weiter. „Wir FREIE WÄHLER wollen damit ein Signal der Wertschätzung aussenden. Denn die Bayerische Mittelschule ist eine tragende Säule zur Sicherung qualifizierter Beschäftigung sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft bayerischer Unternehmen – gerade in Zeiten grassierenden Fachkräftemangels“, sagt Eibl.

Über die Erfahrungen mit den neuen M5-/M-6-Kursen soll die Staatsregierung dem Landtagsbildungsausschuss zu gegebener Zeit berichten.