Am Samstag (17.10.2020) werden noch die letzten Arbeiten erledigt, am späten Nachmittag können Autofahrer aufatmen: Die B 8 zwischen Vilshofen-Einöd und der Landkreisgrenze wird wieder für den Verkehr freigegeben

Vilshofen. Seit 14.09. wurde die Bundesstraße saniert: Auf dem rund 4,7 km langen Abschnitt zwischen der Abzweigung nach Einöd und der Landkreisgrenze wurde der bituminöse Fahrbahnaufbau erneuert und die Entwässerungsanlagen ertüchtigt. Zu den letzten Arbeiten gehörten das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung, die Beschilderung und der Aufbau der Schutzplanken. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen, ab dem späten Samstagnachmittag wird die Straße für den Verkehr freigegeben.

Für die Sanierung der B 8 in diesem Bereich samt neuer Ausstattung hat die Bundesrepublik Deutschland, für die das Staatliche Bauamt die Bundesstraßen in Auftragsverwaltung betreut, 1,1 Millionen Euro investiert.

Die Sperrzeit haben die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Vilshofen in der vergangenen Woche genutzt, um überhängende Gehölze zurückzuschneiden. Mit Radbaggern samt angebauter Astschere und Fällgreifer waren die Straßenwärter im Einsatz. Die Gehölzpflege ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit: Bäume und Sträucher dürfen nicht die Sicherheit von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gefährden, indem sie etwa die Sicht auf Schilder, Ampeln oder Kreuzungen verdecken. Abgestorbene Äste bieten zwar manchen Insekten eine Heimat, sie brechen aber relativ schnell ab und können auf ein vorbeifahrendes Auto oder einen Radfahrer fallen. Gleiches gilt für kranke und alte Bäume: Sie verlieren ihre Standsicherheit und können so zur Gefahr für Verkehrsteilnehmer werden. Zugleich hilft der Rückschnitt der Natur dabei, sich zu verjüngen und neu zu entwickeln. Die Pflanzen bilden nämlich relativ schnell neue Triebe aus, sodass die nackten Stellen rasch wieder grün werden.

Gehölzpflege auf der B 8 (Foto: Staatliches Bauamt Passau / Süß)
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