Passau / Pfaffenhofen  – „Die Mutter hat die zentrale Rolle in der Familie, vor allem auf einem Bauernhof“, bringt es Gisela Hammerschmid auf den Punkt: „Wenn sie ausfällt, dann brennt`s an allen Ecken und Enden!“ Hilfe in der Not sind die Dorfhelferinnen. Sie sind in landwirtschaftlichen Betrieben und in ländlichen Haushalten im Einsatz. Dort übernehmen die Fachkräfte professionell Aufgaben, die im Haushalt und im landwirtschaftlichen Betrieb anfallen, wenn die Mutter aus unterschiedlichen Gründen, z. B. wegen Krankheit ausfällt. Eine bayernweite, zweijährige Fortbildung zum/zur staatlich geprüften Dorfhelfer/in bereitet an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule in Pfaffenhofen a. d. Ilm und am Bildungszentrum für soziale Berufe in Neuburg/Donau in Vollzeitform auf diese anspruchsvolle Aufgabe vor. Ein Informationstag am 9. Februar in Pfaffenhofen bietet umfassende Einblicke in die Fortbildung.

Hauswirtschafterinnen mit einem erfolgreichen Abschluss, die mindestens 25 Jahre alt und in der hauswirtschaftlichen Praxis sicher sind, können auch an einer Fortbildung in Teilzeitform teilnehmen. Diese Fortbildung wird neu von einer Kooperation der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen a. d. Ilm, dem Bildungszentrum für soziale Berufe Neuburg/Donau, dem Evangelischen Dorfhelferinnen-Dienst Bayern Hesselberg und der Katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfer in Bayern GmbH angeboten.  Start dieser Fortbildung ist am 1. April 2019. In sieben Blockwochen theoretischem Unterricht und 10 bis 14 Wochen Praktika werden in ca. 1,5 Jahren Wissen und Können vermittelt, um erfolgreich als Dorfhelferin arbeiten zu können.

Anmeldungen werden bis 1. Februar erbeten an das AELF Pfaffenhofen,
Gisela Hammerschmid, gisela.hammerschmid@aelf-ph.bayern.de , 08441 867 102 und Andrea Kellermann, andrea.kellermann@aelf-ph.bayern.de , 08441 867 126. Dort erhalten Sie auch im Vorfeld nähere Informationen.