Preisverleihung für nachhaltigen Umgang mit dem Wald

Waldkirchen. Unsere Bäume sind eines der wichtigsten Güter, die der Bayerische Wald zu bieten hat. Mit über 60 Prozent Anteil oder fast 56.000 Hektar sind sie aus dem Landschaftsbild des Landkreises Freyung-Grafenau nicht mehr wegzudenken. Der Landkreis zählt damit zu einem der waldreichsten Landkreisen Deutschlands.

Dabei sind fast die Hälfte (46 Prozent) der Waldfläche mit rund 26.000 Hektar in Privathand. Rund 15.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit Waldgrößen von wenigen Tagwerken bis hin zu vielen Hektar tragen die Verantwortung für ihren Waldbestand. Ein gewissenhafter Umgang und eine nachhaltige, die Schönheit und Leistungskraft bewahrende, aber auch auf die Zukunft ausgerichtete Waldbewirtschaftung ist von besonderer Bedeutung für den Landkreis.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Regen (AELF) stiftete deshalb für den Privatwald in seinem Amtsgebiet die Auszeichnung “Forstbetrieb des Jahres“. Hiermit sollen Leistungen von forstlich aktiven und erfolgreichen Waldbesitzern für die Forstwirtschaft, den Wald, die Natur und die Gesellschaft honoriert werden. Auf diese Art soll die Wirtschaftsweise und der Umgang mit dem Wald als beispielgebend herausgestellt werden.

In der Auswahljury für den Preis wirkten alle Gruppen im Landkreis mit, die am Wald Interesse haben und die durch ihre Arbeit die Rahmenbedingungen für die Waldbewirtschaftung mitgestalten. Schirmherr des Preises ist Landrat Sebastian Gruber. “Der Preis soll in Zukunft jährlich alternierend jeweils in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau vergeben werden“, betonte Dr. Stefan Schaffner, Berater des AELF Regen in seiner Rede vor der Preisverleihung.

(Die ganze Story jetzt zum Nachlesen unter diesem PDF-Link, Seite 6; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 42/16)