Zu den Vorwürfen zur Asylunterkunft in Geyersberg gibt es nun eine offizielle Pressemitteilung des Landratsamt Freyung-Grafenau:

Am Freitagnachmittag ging beim Landratsamt Freyung-Grafenau eine öffentliche Anfrage von MdB Rita Hagl-Kehl, SPD, zum Brandschutz in der Flüchtlingsunterkunft in Geyersberg ein.

Für die Beantwortung der aufgeworfenen Frage nach der Belegungszahl ist das Landratsamt nicht zuständig. Vertragspartner der Stadt Freyung ist die Regierung von Niederbayern. Die Belegungszahlen müssen daher dort angefragt werden.

MdB Hagl-Kehl fährt fort, ihr sei zugetragen worden, dass der Brandschutz in dem Objekt mangelhaft sei. Die zuständige Fachabteilung am Landratsamt hat die Situation einer Bewertung unterzogen. Die innere Struktur im Gebäude ist demnach so angelegt, dass die Bewohner im Brandfall sicher ins Freie gelangen können. Von jedem Trakt aus stehen zwei bauliche Rettungswege zur Verfügung.

MdB Hagl-Kehl greift überdies ein angebliches Gerücht auf: „Gegenüber dem im Bauamt für Brandschutzfragen zuständigen Herrn M. wäre nach Begutachtung des Objekts und Anzeige der Missstände beim Brandschutz ein Betretungsverbot für das Objekt ausgesprochen worden. Die Fachabteilung kam zu dem Ergebnis, dass der Brandschutz nicht in Ordnung sei, der Landrat aber habe Herrn M. mundtot gemacht“. Dies entbehrt jeglicher tatsächlicher Grundlage. Weder hat Herr M. Missstände angezeigt, noch wurde er vom Landrat mundtot gemacht. Entsprechende Behauptungen weist Landrat Sebastian Gruber ausdrücklich zurück.

(Pressemitteilung v. 22.02.2016, Judith Wunder, Oberregierungsrätin)