Zunahme beim Rindfleisch, Rückgang beim Schweinefleisch

Im Jahr 2019 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 784 100 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme um zwei Prozent bzw. 16 000 Tonnen. Maßgebend hierfür war der Rückgang beim Schweinefleisch um 3,7 Prozent (17 300 Tonnen) auf 455 000 Tonnen. Dagegen stieg die Rindfleischproduktion um 0,4 Prozent (1 200 Tonnen) auf 326 500 Tonnen.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden im Jahr 2019 in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 784 100 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rückgang um zwei Prozent bzw. 16 000 t. Auf Schweinefleisch entfielen knapp drei Fünftel der gesamten Schlachtmenge.

Binnen Jahresfrist sank die Schweinefleischproduktion um 3,7 Prozent (17 300 t) auf 455 000 t. Die Zahl der geschlachteten Schweine nahm im gleichen Zeitraum um 3,8 Prozent (186 500 Tiere) auf gut 4,7 Millionen Tiere ab. 67 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (215 900 t bzw. 47,5 Prozent) und Oberfranken (89 800 t bzw. 19,7 Prozent) erzeugt.

41,6 Prozent der Schlachtmenge entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Mit 326 500 t war die produzierte Fleischmenge um 0,4 Prozent bzw. 1 200 t höher als im Jahr zuvor. Hierfür wurden 934 000 Rinder geschlachtet, 2 300 Tiere bzw. 0,2 Prozent weniger Tiere als im Vorjahr.

Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 132 000 t (Anteil 40,4 Prozent) sowie in Schwaben mit 83 900 t (25,7 Prozent).
Die verbleibende Schlachtmenge von knapp 2 600 t verteilte sich insbesondere auf Schaffleisch (2 200 t) sowie in geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch.

Der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland ist je nach Tierart sehr verschieden. Während beim Rindfleisch rund 29 Prozent der Schlachtmenge aus Bayern stammt, liegt der Anteil beim Schweinefleisch bei knapp neun Prozent.

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