LBV-Ausstellung im Naturparkhaus bis 28.04.2019

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019. Naturpark Bayer. Wald und LBV Kreisgruppe Regen stellten im Rahmen eines Eröffnungsvortrages den fröhlichen Sänger näher vor. Die Referentin Ruth Waas von der Bezirksgeschäftsstelle des LBV Niederbayern ging auf Aussehen, Verbreitung, Lebensraum, Brutbiologie, Gefährdungen und Schutzmaßnahmen näher ein. Sie gab auch einen Überblick über die Verwandtschaften in Europa.

Die heimische Feldlerche weicht im Winter nach Afrika aus und kommt im Frühjahr zurück. Als Bodenbrüter ist sie auf offene bodenstellen angewiesen, die am liebsten in der offenen Agrarlandschaft aufsucht. Ein unverwechselbarer, bis zu fünf Minuten anhaltender Gesang war früher allen gut bekannt. Eine Besonderheit stellt die Federhaube am Kopf dar, die sie aufstellen kann. Die Nester und Gelege von Bodenbrüter sind sehr oft gefährdet. Deshalb kann die Feldlerche bis zu fünf Eier legen, Verluste sind da einkalkuliert. Die Jungen werden nur 11 Tage im Nest gefüttert und sind bereits mit 30 Tagen selbständig. Es gibt zwei und mehr Bruten pro Jahr. Maisanbau, die Zunahme von Wintergetreide und intensiv gedüngtes hohes Gras sind für sie hinderlich. Die Anlage von Lerchenfenstern, das Belassen von Stoppelbrachen und ein bunter Mix an Strukturen sind förderlich.