Stellvertreter des Landrats Raimund Kneidinger empfängt Vermittler aus dem Senegal

Passau. Die Entwicklungshilfe für strukturschwache Länder ist ein Teil des Nachhaltigkeitskonzepts im Landkreis Passau. Mit einem Großprojekt konnte die Katholische Landvolkbewegung (KLB) in der Diözese Passau rund 10.000 Moringa-Bäume im Senegal pflanzen. Damit soll die Ausbreitung der Wüste Saharain den Lebensraum der dortigen Bevölkerung eingedämmt werden. Auch der Landkreis Passau will im Rahmen seines Nachhaltigkeitskonzepts im Senegal Entwicklungshilfe leisten, um der senegalesischen Bevölkerung auch in Zukunft ein Leben in ihrer Heimat ermöglichen. Stellvertreter des Landrats Raimund Kneidinger hat deshalb den KLB-Diözesanvorstand und Alex Tendeng als Vertreter aus dem Senegal im Landratsamt Passau empfangen.

Der Landkreis Passau ist der erste Landkreis in Bayern mit einer Strategie zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Damit nimmt der Landkreis Passau einmal mehr eine bayernweite Vorreiterrolle ein. Ergebnis des Arbeitsgesprächs: Eine erfolgreiche Entwicklungshilfe kann nur im Dialog zwischen Deutschland und dem Senegal gelingen. Keinesfalls dürfe der dortigen Bevölkerung etwas „aufgezwungen“ werden. Die Hilfeempfänger müssen sensibilisiert werden für den Nutzen der Hilfe aus Europa. Eine rein materielle Lösung sei wenig sinnvoll. Hilfe zur Selbsthilfe ist der Schlüssel zum Erfolg. „Deshalb muss zuallererst der Bildungsauftrag wichtigstes Ziel sein“, so Raimund Kneidinger. Nur so könne man in Zukunft erfolgreiche Hilfe leisten.

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