Nach Bereitschaft der Malteser im Katastrophenfall

Passau. Als in Bayern wegen der Corona-Situation der Katastrophenfall ausgerufen war, standen die ehrenamtlichen Einheiten der Malteser Einsatzdienste bereit. Nun konnte erstmals wieder eine Übung durchgeführt werden, natürlich unter Einhaltung der Hygienekonzepte, wie z. B. Mund-/Nasenschutz.

Schon frühzeitig hatte die Hilfsorganisation Vorkehrungen für den Katastrophenfall getroffen und es wurde ein Stab eingerichtet. Kurz darauf wurde die Schnelleinsatzgruppe Unterstützungsgruppe Sanitäts-Einsatzleitung (SEG UG SanEL) alarmiert und war ab diesem Zeitpunkt in Rufbereitschaft, um die gemeinsame Sanitätseinsatzleitung (SanEL) des Rettungsdienstbereiches Passau bei Bedarf zu unterstützen.

Nun konnte in der Fahrzeughalle in der Schaldinger Straße wieder eine Aus- und Fortbildung stattfinden. Bei dem Führungssimulationstraining unter der Leitung von Marcus Ricke und Tibor Kosog wurden zwei Planspiele durchgeführt. Christian Klein als angehender Einsatzleiter Rettungsdienst leitete die beiden Einsätze auf der Tafel.

Im ersten Fallbeispiel wurde eine Rauchentwicklung bei Bauarbeiten in einer Diskothek angenommen. Als Zweites wurde ein Verkehrsunfall mit Beteiligung von Gefahrstoff simuliert. Beide Male gab es eine Vielzahl von Verletzten. Die UG SanEL unterstützte die Maßnahmen.

„Es war der erste Übungsabend der Einsatzdienste in Passau seit Beginn der Corona-Krise. In den nächsten Wochen werden wir mit allen Einheiten wieder beginnen zu üben“, freut sich der Leiter Einsatzdienste Claus Berger.

Wer sich bei den Maltesern im Bereich der Einsatzdienste engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Die Möglichkeiten sind breit gefächert: wer die Schnelleinsatz-Gruppen Betreuung, Behandlung und Transport oder die UG SanEL verstärken möchte, kann sich bei Claus Berger melden: Tel. 0175/4382266 oder E-Mail Claus.Berger@malteser.org

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