Gerade in diesen kalten Tagen freuen wir uns auf ein warmes Zuhause – leider hat nicht jede(r) in der Region dieses Privileg

Es ist Weihnachten. Zeit der Liebe, des Verständnisses und nicht zuletzt der Demut. Denn dankbar sein zu können, ist eine echte Gabe. Eine Gabe, die von Herzen kommt und uns mit Zufriedenheit erfüllt. Gerade in Anbetracht vieler Krisenherde in der Welt sind wir besonders an Weihnachten froh, ein sicheres und wohliges Heim zu haben. Die Dankbarkeit dieser Tage müsste viel öfter übertragen werden auf die restliche Zeit des Jahres, in der Hektik und Stress den Alltag bestimmen und wenig Muße bleibt, um einfach einmal darüber nachzudenken, dass es uns eigentlich gut geht. In den Tagen der Stille, die während des Christfestes und „zwischen den Jahren“ eine kleine Verschnaufpause geben, lässt sich gut Rückschau halten auf das, was im vergangenen Jahr gut gelaufen ist, aber auch darüber, was uns nicht oder nur schlecht gelungen ist. Beides macht unser Leben aus, es lohnt sich also hinzuschauen auf dieses vergangene Jahr.

Weihnachtsfrieden

Nur, wer die Augen aufmacht und die Welt um sich herum wahrnimmt, hat auch ein Gespür für die Sorgen und Nöte der Mitmenschen. Dies ist umso wichtiger in diesen Zeiten, die geprägt sind von Veränderung und Umbruch. Schneller, höher, weiter – dies sollte nicht zum Lebensmotto werden. Vielmehr täte es unserer Ellenbogen-Gesellschaft gut, ein wenig mehr „Miteinander“ zu leben. Denn nur so ist echtes Zusammenleben möglich. Gerade die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel führen uns deshalb umso deutlicher vor Augen, dass dies möglich ist. Die Spendenbereitschaft steigt sprunghaft an, man ist dünnhäutiger und vielleicht auch ein wenig gefühlvoller als sonst. Deshalb lohnt es sich, die Weihnachtstage als das zu sehen, was sie ihrem ursprünglichen Sinn nach sind: Tage des Friedens und der Versöhnung, eine Zeit der Mitmenschlichkeit und der Hilfsbereitschaft, die auch in unserer Region oft echtes Licht ins Dunkel und Freude in die Gesichter der Menschen zaubern kann.

Er glänzt und strahlt: Der neue Holz-Küchenofen ist ein wahres Schmuckstück in der gemütlichen Stube. Josef Meier, zertifizierter Biowärme-Installateur bei der Firma Weigerstorfer GmbH half beim Aufbau (Foto: MuW/b.lehner)

Über Lilian Müller

Lilian Müller wohnt in Jandelsbrunn, genauer gesagt in einem recht alten, unsanierten Haus. Seit dem Tod ihres Mannes vor sechs Jahren wohnt sie dort bei der Familie ihrer Schwester. Die gelernte Erzieherin kann leider nicht arbeiten gehen, denn nicht nur ihre Familie, sondern auch sie selber hat das Schicksal schwer verfolgt: Sie hat viel mehr als den Verlust von ihrem langjährigen Lebensgefährten und der Wohnung zu beklagen: ihre Gesundheit. Zusätzlich zur Diagnose Brustkrebs wurde eine pulmonale arterielle Hypertonie diagnostiziert. Das ist eine bislang unheilbare, seltene Herz-Lungen-Krankheit, welche bei einem von einer Million Menschen auftritt. Umso erstaunter ist man, wenn man mit der herzlichen 44-Jährigen ins Gespräch kommt: Denn wer nun meint, Liliane Müller muss eine frustrierte, zumindest vom Leben geknickte Frau sein, der täuscht sich.

Die ganze Geschichte zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link (ab Seite 4); ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 51/17.

(Titelbild: Auch über drei Paletten voll ofenfertigem Holz durfte sich die Familie freuen – Foto: MuW/b.lehner)