MdL Alexander Muthmann übergibt 1 000 Euro an Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger – Trotz Mehrbelastung keine Fluktuation

Regen. Einen 1000-Euro-Scheck hat der Freyunger Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann (FDP) an  BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger übergeben. Der Politiker will damit ein kleines Zeichen der Wertschätzung für die Pflegekräfte setzen, die wegen der Corona-Krise unter schwierigsten Bedingungen ihre Arbeit verrichten.

Das Geld stammt aus der  Erhöhung der Abgeordnetenbezüge im Sommer 2020. Muthmann wollte es nicht behalten, sondern gibt es an Angehörige verschiedene Berufsgruppen weiter, die unter der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen  besonders leiden oder noch mehr Leistungen erbringen müssen als es ihnen der Arbeitsalltag ohnehin schon abverlangt. Wie die Arbeit seit Corona aussieht, schilderte BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger an ein paar Beispielen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der ambulanten Pflege tätig sind, kämen pro Tag auf 12 bis 15 Kontakte. Um sie, ihre Familien und die betreuten Menschen vor Covid-19 zu schützen, habe man die strengen Schutzmaßnahmen vom März 2020 nicht aufgehoben. „Das ist sehr rigoros, aber wir sind vorsichtig, denn die Erfahrung hat uns gelehrt, wie schnell man zum Überträger werden kann“, betonte Günther Aulinger. Als Erfolg bezeichnete er die Schnelltests, die mittlerweile für die Beschäftigten zur Verfügung stünden.

Aulinger hofft auf baldige Schnelltests auch für Besucher. Dann könnten diese ihre Angehörigen auch wieder in ihren Zimmern besuchen. Derzeit gebe es abgetrennte Räume, in denen Treffen möglich seien. „Diese Besucherlenkung mit Hin- und Herbringen, dem Desinfizieren dazwischen kostet zusätzliche Zeit, die dann wieder von der Betreuung  der Patienten weggeht, denn am Personalschlüssel und der monetären Ausstattung hat sich trotz des Mehraufwandes wegen Corona nichts geändert“, beschrieb Günther Aulinger die Situation. Trotzdem gebe es bei den Pflegekräften keine Fluktuation. „Wir haben Leute, die seit 30 Jahren in der Pflege tätig sind“, berichtete der BRK-Kreisgeschäftsführer. Was er besonders bedauert: „Dass wir unser Lächeln hinter einer Maske verstecken müssen. Dabei ist ein Lächeln in der Pflege besonders wichtig.“

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