Stiftung Kinderlächeln und Round Table 170 Passau ermöglichen Realisierung einer Tagesklinik für Jugendliche

Niederbayern/Passau. „Hier ist ein wertvoller Raum für junge Menschen entstanden, der gleich mehrere Funktionen erfüllt: Gemeinschaftsraum, Rückzugsort, Aufenthaltsraum und das im Gewand einer echten chillout-area – alles für Jugendliche“, freut sich Chefarzt Prof. Dr. Matthias Keller bei der offiziellen Eröffnung der neuen Tagesklinik an der Kinderklinik Dritter Orden Passau.

Es sei ein Platz für Jugendliche auf der Jugendstation, aber eben auch Aufenthaltsraum für die jungen Menschen, die sich im Rahmen einer ambulanten Betreuung tagsüber in der Kinderklinik aufhalten. „Das Zimmer wird bereits super angenommen“, freuen sich auch Stationsleiterin Cornelia Schiffler und Oberärztin Verena Jansen von der entsprechenden Station über die neuen Räumlichkeiten, die ideal auf die Bedürfnisse von Jugendlichen, aber eben auch entsprechend den medizinischen und therapeutischen Anforderungen abgestimmt wurden. „Freundlich gestaltet, mit einem bunten Sofa, einer Bücher- und Leseecke, Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie der entsprechend medialen Ausstattung – ein Raum, der in dieser Form keine Förderkomponenten besitzt. In einer Klinik werden ausschließlich Krankenbettenzimmer finanziert“, betont Geschäftsführer Reinhard Schmidt und dankt in diesem Zusammenhang besonders dem Engagement der Stiftung Kinderlächeln sowie Round Table 170 Passau, die die neue Tagesklinik maßgeblich finanziert haben. So hat die Stiftung zusätzlich zu den jährlichen Zuwendungen in Höhe von rund 80.000 Euro weitere 20.000 Euro in die Hand genommen. „Wir wissen um die Bedeutung für solch einen Raum für Jugendliche und genau dies sind die Zwecke, für die wir als Stiftung auch einstehen wollen – abseits der Finanzierungsmöglichkeiten aus öffentlicher Hand“, so die Stiftungsratsvorsitzende Dr. Maria Diekmann. Insgesamt 15.000 Euro sind außerdem vom Round Table 170 Passau zu Gunsten der Tagesklinik an Spendengeldern geflossen.

„Der Erlös aus unserer Weihnachtstombola in der Stadtgalerie – und wir freuen uns sehr, dass wir erneut mit anpacken dürfen, wenn es darum geht, kranke Kinder und Jugendliche in Region zu unterstützen“, so Moritz Kolbeck, der 1. Vorsitzende.

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