Fürsteneck. Wenn man in Fürsteneck vor dem Kriegerdenkmal steht, gehen einem oft immer dieselben Fragen durch den Kopf: „Welche Geschichten könnten die einzelnen Namen wohl erzählen? Wer verbirgt sich hinter den Soldaten, die in diesen beiden Weltkriegen ihr Leben verloren und Frauen und Kinder alleine zurücklassen mussten?“ Auf der Suche nach Antworten wird klar, dass den Namen auf dem Denkmal ein Gesicht gegeben werden muss, denn hinter jedem Namen verbirgt sich ein individuelles Schicksal, das stark mit Fürsteneck und seinen Einwohnern verknüpft war und ist.

Aus einer eher zufälligen Idee entstand somit ein bisher einmaliges Projekt: Eine Ausstellung, die mit unaufdringlichen, aber wirkungsvollen Stilmitteln den Namen der gefallenen oder vermissten Soldaten ihre eigene, individuelle Geschichte wiedergegeben. Multimedial umgesetzt in Filmsequenzen, Wort- und Bilddokumentationen präsentiert die Ausstellung sehr persönliche Einblicke in ein unvergessliches und historisches Zeitzeugnis.

Umrahmt von einer Friedens-Maiandacht und vielen Ehrengästen lädt die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Fürsteneck am Freitag, den 13. Mai um 18.30 Uhr an der ehemaligen Schule in Fürsteneck herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Ein Denkmal wird lebendig“ mit zahlreichen geladenen Gästen ein.

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