Nach Außen hin inszenieren sich viele Bundesminister gerne als Retter der Umwelt, auch was den Einsatz von Elektroautos anbelangt. Doch was tun die Minister und der Bund dann selbst dafür, um der Sache gerecht zu werden?

Nach Recherchen von BR Data und des BR-Hauptstadtstudios wird aber die Bundesregierung ihrer Selbstverpflichtung zum Einsatz von Elektroautos auch im Jahr 2016 noch immer nicht gerecht.

Im Regierungsprogramm ‚Elektromobilität‘ (2011) hat sich die Regierung 10 Prozent zum Ziel gesetzt; Zehn Prozent der neu angeschafften oder neu angemieteten Dienstfahrzeuge in den Fuhrparks der Bundesministerien sollen künftig weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dieses Ziel sollte ursprünglich bereits 2013 umgesetzt werden. Doch dem ist nicht so. Bis heute nicht.

Das geht aus einer schriftlichen Frage des Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) hervor, deren Antwort dem BR vorliegt. Demnach können nur sechs von 17 Bundesressorts mehr als zehn Prozent emissionsarme Fahrzeuge vorweisen.

E-Fuhrpark

(Quelle: BR.de)