Wanderung durch das Höllbachgespreng am Samstag, 26. September

Scheuereck. Waldführer Steffen Krieger begleitet am Samstag, 26. September, alle Interessierten zu einer der schönsten Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Bayerischer Wald, dem Höllbachgespreng, eines der letzten Urwaldrelikte Mitteleuropas.

Wie im Märchenwald fühlen werden sich die Teilnehmer dieser Tour wegen der am Boden liegen abgestorbene Baumriesen, die über und über mit Farnen und einem dicken Moospelz bewachsen sind. Bereits Mitte des 19. Jahrhundert verfügte der bayerische Regent Max II., dass dieses schwer zugängliche Gebiet nicht genutzt werden solle und es im „Urzustand“ zu belassen sei. Die Wanderung führt entlang des Höllbaches rund 500 Höhenmeter hinauf und über die Höllbachschwelle zum Albrechtschachten, im östlichen Teil der Schlucht. Hier wird Rast gemacht bevor zurück zum Ausgangspunkt gewandert wird.

Start der rund sechsstündigen Tour ist um 10 Uhr. Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt. Eine grundlegende Kondition für die mittelschwere, rund 14 Kilometer lange Wanderung, der Witterung entsprechende Kleidung sowie Brotzeit und Getränke sind notwendig. Während der Tour besteht keine Einkehrmöglichkeit. Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen beschränkt. Die üblichen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

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