Verbesserungen an der Fahrbahn und im Gehwegbereich werden ebenfalls wieder durchgeführt

Passau. Nach den Kanalsanierungsarbeiten im Bereich Steinweg in den Jahren 2018 und 2019 startet nun der dritte Bauabschnitt der vierteiligen Maßnahme. Ab Mittwoch, 14.10.2020, wird im Bereich Große Messergasse (Residenzplatz) bis zur Einmündung Schrottgasse die umfassende Kanalsanierung in der Altstadt fortgeführt. Für die Maßnahme ist eine Bauzeit von drei Wochen eingeplant.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Mit den beiden bereits durchgeführten Sanierungsabschnitten haben wir die Hälfte der umfangreichen Kanalarbeiten in der Altstadt erledigt. Auch bei den noch bevorstehenden Teilstücken in diesem und im nächsten Jahr werden wir die Sperrungen wieder im Sinne der dort ansässigen Bürgerinnen und Bürger bzw. Geschäftsleute auf ein Mindestmaß reduzieren.“

Zur Durchführung der Bauarbeiten sind Verkehrsmaßnahmen erforderlich, die sich während der Bauzeit in zwei Phasen teilen:

Teil 1: Sanierung Große Messergasse auf Höhe des Residenzplatzes – Dauer ca. 1 Woche
Während dieser Bauphase wird der Verkehr über den Residenzplatz umgeleitet. Der Zugang zu den Gebäuden und Geschäften bleibt bestehen. Das Baufeld wird am Beginn und Ende gesperrt. Die Parkplätze im Bereich der Umleitungsstrecke und im Baufeld entfallen während dieser Zeit.

Teil 2: Sanierung Große Messergasse bis zur Einmündung Schrottgasse – Dauer ca. 2 Wochen
Für diesen Bereich ist in Richtung Schrottgasse täglich von 10:00 – 22:00 Uhr eine Vollsperrung vorgesehen. Außerhalb dieser Zeit ist die Baustelle für den Verkehr (einschließlich Lieferverkehr) befahrbar. Auch während dieser Bauphase ist der Zugang zu den angrenzenden Häusern und Geschäften möglich. Der PKW-Verkehr sowie Fahrzeuge bis 3,5 to werden über den Residenzplatz und über die Innbrückgasse umgeleitet. Fahrzeuge größer 3,5 to und alle weiteren Fahrzeuge mit dem Ziel Michaeligasse/Schustergasse werden bereits ab der Nagelschmiedgasse über die Untere Donaulände umgeleitet.
Die Parkplätze Landratsamt und Domplatz sind für Fahrzeuge bis 3,5 to jederzeit erreichbar.

Die Gesamtsanierungsmaßnahme in der Altstadt wird in vier Abschnitten bis 2021 realisiert. Dadurch können die erforderlichen Straßensperrungen auf jeweils maximal drei Wochen beschränkt werden, um die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten bestehen aus grabenlosen Inlinersanierungen am Kanal, der Erneuerung von Kanalschächten und der punktuellen Ausbesserung des Fahrbahnbelags. Letztere geschieht durch die Erneuerung besonders geschädigter Pflasterflächen im Fahrbahnbereich und den Austausch gebrochener Gehwegplatten. Indem geschnittene Pflasterstreifen eingebaut und Bordsteine abgesenkt werden, entstehen Fußgängerquerungen, die eine deutliche Verbesserung der Barrierefreiheit in der Altstadt bedeuten. Die Planungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt Passau sowie der Dienststelle für Stadtgestaltung und Altstadtfragen erarbeitet.

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