Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität berät über Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept

Passau. Eine weitere Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept der Stadt Passau wird thematisiert. Die Verwaltung schlägt der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität in seiner Sitzung am Dienstag, 15.09.2020 vor, die Innbrückgasse künftig als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Mit dieser Regelung könnten Radfahrer von der Gottfried-Schäffer-Straße kommend über die Innbrückgasse zum Residenzplatz fahren. Gleichzeitig müssten dann alle Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich Schrittgeschwindigkeit fahren.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Der Radverkehr hat in diesem Jahr erneut einen extremen Aufschwung erfahren. Ziel ist deshalb die Infrastruktur in unserer Stadt für die Nahmobilität durch den Radverkehr zu optimieren. Unser Radverkehrskonzept ist dabei ein ständig wachsendes Instrument um schrittweise Verbesserungen herbeizuführen. Nach den vielen Sofortmaßnahmen durch Markierungen und Beschilderungen im vergangenen Jahr arbeiten wir nun die einzelnen Punkte weiter ab.“
Die Innbrückgasse ist Teil des Radverkehrskonzepts der Stadt Passau, das 2019 durch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr einstimmig beschlossen wurde. Zunächst war als Handlungsempfehlung vorgeschlagen, die Einrichtung einer Fahrradstraße zu prüfen. Dies lehnte die Polizeiinspektion Passau jedoch mit der Begründung ab, dass mit gleichzeitiger Beibehaltung des Kraftfahrverkehrs vom Residenzplatz zur Marienbrücke die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden könnte.
Als Alternative hierzu wurde die Einrichtung eines verkehrsberuhigen Bereichs von der Polizei befürwortet. Durch die entsprechende Anordnung in der Innbrückgasse könnte die konkrete Gefahr eines Verkehrsunfalls deutlich minimiert werden. Fußgänger hätten dann auf der gesamten Strecke grundsätzlich Vorrang.

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