Autofahrer in Haidmühle können ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen, von der Gemeinde Haidmühle bewirtschafteten Parkflächen im gesamten Gemeindebereich ab sofort mit dem Smartphone lösen (Foto: Parkster GmbH)

Parken mit dem Smartphone in Haidmühle

München. Autofahrer in Haidmühle können ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen, von der Gemeinde Haidmühle bewirtschafteten Parkflächen im gesamten Gemeindebereich ab sofort mit dem Smartphone lösen.

„Das immer beliebtere Handy-Parken ist ein Service, den wir mit der ‚Parkster App’ unseren Parkplatznutzern gerne anbieten wollen“, so Haidmühles Bürgermeister Heinz Scheibenzuber.

Die Umstellung auf eine gute Parkraumbewirtschaftung in der Gemeinde Haidmühle war ein Muss, so die Auskunft der Gemeinde Haidmühle. Die Verantwortlichen freue es sehr, mit Parkster einen kompetenten Partner gefunden zu haben. Die langfristig angestrebte Zusammenarbeit werde sich unkompliziert und vertrauensvoll entwickeln.

In der Region gibt es die Parkster App neben Haidmühle auch am Parkplatz Dreisessel, in Grafenau und Waldkirchen sowie in Passau.

Kooperationspartner bei der App für das digitale Parken ist das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände sowie Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber. Parkster wurde 2010 in Schweden gegründet und ist seit 2018 mit einer Tochtergesellschaft auch in Deutschland am Markt aktiv. 

So funktioniert das Smartphone-Parken

Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store kostenlos erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Klarer Pluspunkt des digitalen Parkscheins gegenüber seinem gedruckten Kollegen: Der Autofahrer kann mit seinem Handy die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Kein Grund mehr also, ein Knöllchen zu fürchten, wenn er im Café noch bleiben möchte oder es im Wartezimmer länger dauert. Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen“, so Elin Keim, Chief Operating Officer bei der Parkster Deutschland GmbH. Sie betont, dass mit der Parkster App keine höheren Parktarife anfallen. „Wer privat mit der Parkster App parkt, bezahlt dafür das Gleiche wie am Parkautomaten. Darüber hinaus bieten wir dem Autofahrer in der App kostenpflichtige Zusatzdienste, wie ein gemeinsames Familienkonto, an.“

Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet.

Der Autofahrer kann festlegen, ob er diese Rechnung per Mail (kostenfrei, voreingestellt) oder per Post (2,99 € inkl. MwSt. pro Rechnung) erhalten will. Um von E-Mail-Rechnung auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter https://www.parkster.de/login in seinem Benutzerkonto ein.

„Schwarzparken“ lohnt nicht

Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.