Die Senioren-Arbeit geht mit der Zeit

„Digitalisierung im Alter“ wird neues Handlungsfeld für seniorenpolitisches Gesamtkonzept – Gerlinde Kaupa bietet Dialog mit Seniorenbeauftragten an

Passau. Das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises gibt seit Ende 2013 die Leitplanken der Senioren-Arbeit vor. Nach über sieben  Jahren ist es also Zeit geworden für eine Fortschreibung des Konzepts. Als Hausaufgabe dafür haben sich die Mitglieder im Fachbeirat Senioren bei ihrer letzten Sitzung dafür ausgesprochen, das Handlungsfeld „Digitalisierung im Alter“ neu in das Konzept einzuarbeiten. Eine entsprechende Empfehlung ging an den Kreistags-Ausschuss „Ehrenamt, Generationen und Sport“.

Ein wichtiger und richtiger Schritt, wie Landrat Raimund Kneidinger bekräftigte. Der Umgang mit moderner Kommunikations- und Informationstechnik gehöre immer mehr zur Lebenswirklichkeit quer durch alle Generationen.  Generation sei dabei ein wichtiges Stichwort, da kommunale Strukturpolitik immer mehr „ganzheitlich und unter dem Gesichtspunkt der Chancen- und Generationengerechtigkeit gesehen werden muss“. Daher gebe es seit Februar das neue Sachgebiet „Ehrenamt und Chancengleichheit“, in dem laut Abteilungsleiter Andreas Buettner von der Förderung des Ehrenamtes über die Gleichstellung bis hin zur Seniorenfachstelle die dafür wichtigsten Bereiche gebündelt seien.

Für Daniela Schalinski, Leiterin der Seniorenfachstelle, ist die Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein zentrales Element der Seniorenarbeit im Landkreis. Auch die neue Seniorenbeauftragte des Landkreises, Kreisrätin Gerlinde Kaupa, sieht darin eine wichtige Aufgabe. Sie fungiert nach eigener Aussage als „Ansprechpartnerin für alle Seniorinnen und Senioren, für die Seniorenbeauftragten, für die Kommunen und für den Fachbeirat Senioren“.  Für die gute Vernetzung und eine aktive Zusammenarbeit bietet Gerlinde Kaupa allen Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräten im Landkreis Gesprächsrunden an.