Rosi Steinberger, niederbayerische Landtagsabgeordnete, ist erleichtert über die Kehrtwende bei der Waldbahn zwischen Gotteszell und Viechtach. „Ich bin froh, dass die Staatsregierung nochmal die Kurve gekriegt hat und die Waldbahn weiterfahren darf“, so die Abgeordnete.

Derzeit fährt die Waldbahn zwischen Gotteszell und Viechtach im Probebetrieb. Eine Verbund-Studie soll klären, ob die Strecke für einen Weiterbetrieb genügend Fahrgäste aufweisen kann. Ausschlaggebend dafür ist das sogenannte 1.000er-Kriterium, das vorsieht, dass reaktivierte Bahnnebenstrecken mindestens 1.000 Fahrgäste pro Tag auf der gesamten Strecke brauchen, um dauerhaft fahren zu dürfen. Vor zwei Wochen hatte das Verkehrsministerium aus heiterem Himmel das vorzeitige Aus des Probebetriebs und der Waldbahn zwischen Gotteszell und Viechtach erklärt – ein Schock für die Menschen vor Ort und für Steinberger. Nach einem Krisengipfel gestern nahm Verkehrsministerin Kerstin Schreyer das Aus der Studie zurück und entschuldigte sich für eine Kommunikationspanne.

„Wie man nach zwei Wochen Stillschweigen plötzlich von einer Kommunikationspanne sprechen kann, ist mir schleierhaft. Aber Hauptsache die Waldbahn darf weiterfahren“, erklärt Rosi Steinberger.

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