MdL Waschler holt Patentinhaber nach Passau-Hals

Passau. Nachdem ein flächendeckender Hochwasserschutz mit hohen Grundschutzmauern nach übereinstimmender Meinung in Passau-Hals nicht realisiert wird, will MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler die Suche nach möglichen Ersatzlösungen noch nicht aufgeben. So hat sich der Passauer Stimmkreisabgeordnete zuletzt darum bemüht, dass zwei Patentinhaber ihre patentierten Individuallösungen zum Hochwasserschutz an Türen und Fenstern Bürgern in Passau-Hals vorstellen können.

„Wir befinden uns mitten drin auf der Suche nach anderweitigen Lösungen, um Privathaushalte besser vor dem Hochwasser zu schützen“, betont MdL Waschler bei einem gemeinsamen Ortstermin in Hals. Mit ortskundigen Halsern unter Federführung der Familien Fischer und Waldherr sind der Abgeordnete und die Patentinhaber Robert Meinert und Franz Reischl neuralgische Ortsmarken abgelaufen und haben Station bei einem vom Hochwasser betroffenen Bewohner gemacht, um die Erfindungen der Patentinhaber zu demonstrieren. Beide Lösungen für den Hochwasserschutz gelten für individuelle Teilbereiche im Privatschutz und werden an Fenster und Türen angesetzt. „Man muss klar feststellen, wir sprechen hier nicht von einem vollständigen Schutz“, will MdL Waschler nochmals betonen.

Die Varianten befinden sich derzeit auch noch nicht in Serienproduktion. So setzt Robert Meinert auf eine Metallplatte mit einem Dichtungsgummi, die im Fall der Fälle von außen oder innen an die entsprechende Öffnung gepresst wird, fest verschraubt und zusätzlich mit einer Anpressmechanik zum Sturz versehen, um zum Boden hin abzudichten – an Stelle von Fenstern und Türen. Franz Reischl hingegen hat sich seine Idee von ineinandergreifenden Elementen patentieren lassen, die durch Wasserdruck auf Nut- und Federsystem Pressdruck erhalten, wodurch wiederum die Dichtung entsteht – und setzt dabei auf kleine Kunststoffplatten, die gut lagerbar und leicht transportierbar sind.

Beide Patente würden individuelle Teilbereiche, wie Fenster und Türen, vor eindringendem Wasser schützen.

„Beide Patente stellen interessante Lösungsansätze dar“, fasst MdL Waschler die Demonstrationen zusammen. Die verständliche Ablehnung einer hohen Grundschutzmauer vor Ort könne nicht gleichzeitig das Ende der Thematik bedeuten – „wir befinden uns auf der Suche nach anderen Möglichkeiten und da ziehen wir alle Varianten in Betracht.“

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