MdL Waschler und Schulamtsdirektor Grabl zu Besuch an der Grundschule Schaibing

Schaibing/Untergriesbach. „Es war definitiv ein anstrengendes Jahr. Egal ob kleine oder große Schule, die ständigen coronabedingten Änderungen und Ansagen haben uns alle vor neue Herausforderungen gestellt“, will Michaela Ippenberger, Rektorin der Grundschule Schaibing bei Untergriesbach, bei einem Besuch von MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler gemeinsam mit Schulamtsdirektor Werner Grabl gleich eingangs betonen.

Die letzten Wochen und Monate war man praktisch gezwungen dazuzulernen. „Das ganze Lehrerkollegium hat zusammengeholfen und ist über sich hinausgewachsen. Notbetreuung, das digitale Lernen zu Hause – alles hat gut funktioniert“, so Ippenberger weiter. Neben der Bewältigung des Schulalltags war vor allem auch viel psychologische Arbeit zu leisten: „Die Unsicherheit der Eltern war und ist immer noch groß. Die gesamte Schulfamilie ist nun gespannt, wie es im Herbst weitergeht.“

Den oft gelesenen Vorwurf, dass es seitens des Kultusministeriums keinen Plan gebe, will MdL Waschler, auch in seiner Funktion als bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion gleich richtigstellen: „Es gibt klare Pläne für mehrere Szenarien. Aber keiner von uns kann heute wissen, wie sich das Infektionsgeschehen über die Sommerferien entwickelt.“ Grundsätzlich gehe man von Präsenzunterricht unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorschriften aus. „Denn Präsenzunterricht ist und bleibt unübertroffen und kann in keiner Weise ersetzt werden“, will auch Schulamtsdirektor Werner Grabl nochmals betonen.

Was die Maskenpflicht angehe ist die Rektorin gespaltener Meinung: „An der Schule muss man in manchen Bereichen Maske tragen, aber im Unterricht – gerade in den unteren Klassen – soll die Maskenfreiheit auch für Lehrer erhalten bleiben, da gerade Gestik und Mimik der Lehrkraft für ein Grundschulkind sehr wichtig sind. Auf der anderen Seite sollen natürlich Lehrkräfte, die eine Maske tragen wollen, diese tragen dürfen.“ Und ein weiteres Anliegen: „Vielleicht lassen sich künftig die Anweisungen von oben weniger kurzfristig übermitteln“, so Ippenberger, wohlwissend, dass man überall mit der neuen Situation konfrontiert sei.

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