Schönberg. Die Bewerbung hat sich gelohnt: Die Marktbücherei Schönberg erhält eines der begehrten „Lesezeichen“. Diesen mit 1.000 Euro dotierten Preis vergibt die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek/ Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen und dem Sankt Michaelsbund jährlich an 50 Bibliotheken in ganz Bayern.

Vor Kurzem hat Franz-Josef Bloier, Kommunalbetreuer des Bayernwerks, den Preis in Schönberg im Beisein von Ersten Bürgermeister Martin Pichler und Herrn Pfarrer Michael Bauer an Reinhold Hartl und seinem Büchereiteam übergeben. „Sie tragen mit Ihrem Engagement zur Förderung des Lesens bei. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, junge Menschen fürs Lesen zu begeistern. Das unterstützen wir mit dem „Lesezeichen“, sagte Franz-Josef Bloier bei der Übergabe.

Als besondere Leistung hob Franz-Josef Bloier die nachhaltigen Anstrengungen der öffentlichen Einrichtung hervor, mit immer neuen Ideen, Kindern Freude am Lesen zu vermitteln. Lesen ist die Grundfeste für alles Lernen. Als Mitträger der Bücherei bedankte sich Herr Pfarrer Michael Bauer im Namen der Pfarrei Schönberg und auch Bürgermeister Martin Pichler bei Herrn Bloier. Reinhold Hartl stellte kurz das neueste Highlight der Marktbücherei Schönberg vor.

Tonibox mit Tonies (Foto: Markt Schönberg)

Von einem Teil des gestifteten Preisgeldes werden Tonies (kleine Figuren) für die Toniboxen gekauft, diese können bald in der Bücherei ausgeliehen werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass zuhause eine Tonibox zur Verfügung steht. Die Tonibox ist die Eintrittskarte in die Welt der Hörabenteuer. Wunderschön, weich gepolstert und kinderleicht zu bedienen. Jeder Toni bringt seine eigene Geschichte mit sich. Büchereileiter Reinhold Hartl betonte, dass durch die Toniboxen die Kinder an das Abenteuer Lesen herangeführt werden. Es werden ihnen dadurch Geschichten und Sachbücher auf spielerische Art und Weise vermittelt. „In jedem Fall eine große Bereicherung für das Angebot in unserer Marktbücherei, die wir uns ohne dem „Lesezeichen“ nicht hätten leisten können.“, fasste Reinhold Hartl zusammen.