Premiere: Freitag, 28. Oktober 2016 um 19.30 Uhr in der Josef-Eder-Halle, Röhrnbach

Weitere Aufführungen

  • Samstag, 29. Oktober um 19.30 Uhr
  • Freitag, 4. November um 19.30 Uhr
  • Samstag, 5. November um 19.30 Uhr
  • Sonntag, 6. November um 17.00 Uhr

Kartenvorverkauf: Raiffeisenbank und Sparkasse Röhrnbach. Erwachsene: 6 Euro / Abendkasse 7 Euro. Kinder: 3 Euro / Abendkasse 4 Euro

“Kohle, Moos und Mäuse“

Albert (Josef Aumüller) und Otto (Marcus Nodes) haben eine “schwere Nacht“ hinter sich, denn sie wollten in einem nächtlich durchgeführten “Wettpflügen“ die Stärke ihrer Traktoren messen. Am anderen Morgen plagt Albert nicht nur sein schwerer Kopf, sondern auch sein Sohn Michel (Thomas Worlitscheck). Dessen Einfältigkeit scheint wieder einmal keine Grenzen zu kennen. So beschließt Albert mit seiner Frau Magda (Barbara Aumüller), eine bereits seit längerem geplante “Heiltherapie“ für Michel in die Wege zu leiten. Der verschlagene Viehhändler Erich (Florian Ambros) soll Michel der dubiosen Lolita (Franziska Haslacher) zuführen, die aus dem Jungen einen “richtigen Mann“ machen soll. Gleichzeitig bittet Albert den Viehändler, den kranken Hofhund mit dem Schussapparat von seinen Qualen zu erlösen. Die schwerhörige Oma Maria (Maria Mandl) und die nicht gerade mit großer Intelligenz gesegnete Magd Leni (Melanie Ambros) verstehen dies jedoch falsch und vermuten, Michel soll “um die Ecke“ gebracht werden. Als der Viehhändler auftaucht, Michel gerufen wird, kurze Zeit später ein Schuss fällt und der Junge verschwindet, fühlen sich die beiden Frauen in ihrer Vermutung bestätigt. Leni hält es für ihre Pflicht, die übereifrige Dorfpolizistin (Anja Bauer) zu informieren, die sofort ihre Ermittlungen aufnimmt. Albert und Magda werden festgenommen.

Als kurz darauf Lotterieinspektorin Reinhilde Reichmacher (Andrea Ambros) auftaucht, um dem “Glückspilz“ Michel seinen Hauptgewinn aus der Lotterie über eine Million Mark in Form eines Schecks zu überbringen, wittern die Nachbarn Otto und Rosa (Klaudia Hackl) ihre Chance, zu Geld zu kommen. Kurzerhand wird ihre Magd Leni als Michel verkleidet, um den Geldgewinn in Empfang zu nehmen. Die Lotterieinspektorin übergibt unter Einfluss von Alkohol den Scheck leichtfertig an Leni. Im Hühnerstall verliert Leni den Scheck jedoch und die Hühner fressen das wertvolle Papier auf. Das Wehklagen ist groß, denn nicht nur der Scheck fehlt, sondern urplötzlich ist auch die Lotterieinspektorin verschwunden und somit sind alle Aussichten auf den erhofften Geldsegen zunichte gemacht. Auch Michels Eltern erfahren zufällig von dem Millionengewinn ihres Sohnes. Ebenso Viehhändler Erich und Lolita, die Michel jedoch in der Stadt verloren hat. So beginnt eine wilde Suche nach dem verschollenen Millionär, wobei jeder den anderen beschuldigt, die Million und den verlorenen Sohn mitgenommen zu haben.

Für Verwirrung sorgt auch noch eine Kiste mit Schmuck und Silberbesteck, die beim nächtlichen Wettpflügen zutage gefördert wurde. Das Chaos ist komplett, als der tot geglaubte Michel plötzlich wieder auftaucht – in Begleitung von Lolita, die den armen Jungen um seine Million bringen will. Doch als der Millionen-Scheck plötzlich wieder auftaucht, an seinen rechtmäßigen Besitzer übergeben werden kann und der Eigentümer der gefundenen “Schatztruhe“ feststeht, renkt sich alles wieder ein.

Regie: Elisabeth Lorenz
Maske: Elke Fuchs
Souffeuse: Martina Dafinger
Technik: Edi Rodler