Finanzielle Unterstützung in schwierigen Zeiten

Passau (pbp) Rund 29.000 Euro konnten am „Sonntag der Solidarität“ Anfang September nach einem Aufruf der deutschen Bischöfe, der weltkirchlichen Hilfswerke und der Orden im Rahmen einer Sonderkollekte in den Pfarreien des Bistums Passau gesammelt werden. Da coronabedingt die traditionellen Kollekten der Hilfswerke ausgefallen waren, wurde auch um Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte geworben. Aus der Vergabe von Messintentionen schöpfte das Bistum 40.000 Euro zur Abfederung von coronabedingten finanziellen Einbußen in indischen Diözesen.

Das Bistum selbst beteiligte sich mit einem Beitrag von 100.000 Euro aus dem Bischöflichen Stuhl am Corona-Hilfsfonds von missio München, mit dem missio-Partner in Afrika, Asien und Ozeanien bei Prävention und Bekämpfung der Pandemie-Folgen unterstützt. „Wir wollten damit bewusst ein Zeichen der Solidarität setzen. Denn natürlich neigen wir in Zeiten der Bedrohung dazu, erst einmal auf uns selbst zu schauen – und die anderen zu vergessen“, sagte Bischof Stefan Oster SDB. „Aber gerade viele andere haben derzeit noch weniger Möglichkeiten, mit der Bedrohung klar zu kommen als wir. Deshalb diese Spende!“ Der Corona-Hilfsfonds soll sichern, dass die Projektpartner auch in der Krise an der Seite der Menschen sein können.

Mit dem Bischof-Eder-Fonds versucht das Bistum außerdem hierzulande, insbesondere Familien in Not beizustehen. So konnten zum Beispiel ebenfalls mit Mitteln aus dem Bischöflichen Stuhl die lokalen Stationen des Familienpflegewerks im Bistum um 1000 Einsatzstunden verstärkt werden, um zum Beispiel eine Betreuung von Kindern zu ermöglichen, wenn Eltern überfordert sind.

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