Niederbayern. Das Thema Gründen findet immer stärkeren Eingang in unsere Gesellschaft, nicht zuletzt dank prominent besetzten Formaten, wie „Die Höhle der Löwen“. Mit der internationalen Gründerwoche soll das Bewusstsein für StartUps und Selbstständigkeit noch weiter geschärft werden. Und so ruft das Wirtschaftsministerium dazu auf, im Rahmen der Gründerwoche von 16.-22. November möglichst viele öffentliche Veranstaltungen zu organisieren.

In Niederbayern ist das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern mit seinen fünf Standorten in Passau, Deggendorf, Landshut, Rottal-Inn und Freyung-Grafenau die Anlaufstelle für Gründer und Gründungsinteressierte. Und die finden in Niederbayern viel Unterstützung. „Wir bieten Gründern neben Büroräumen mit angeschlossenen Veranstaltungsräumen und einer Küche auch interessante Veranstaltungen und Workshops.“ weiß Thomas Keller, Netzwerkmanager am ITC1 Deggendorf. „Zudem sind wir gut in der Region vernetzt und haben hervorragende Kontakte sowohl zur Wissenschaft als auch zur Wirtschaft vor Ort.“ ergänzt sein Kollege Philipp Landerer, Netzwerkmanager am LINK Landshut. Tamara Schneider, Netzwerkmanagerin am INN.KUBATOR Passau weist zudem auf die vielen Förderprogramme und Wettbewerbe hin. „So können sich StartUps die ersten Schritte in die Selbstständigkeit finanzieren und sich auf die Entwicklung ihrer Businessidee konzentrieren.“

In der Gründerwoche 2020 organisieren die digitalen Gründungszentren aufgrund der aktuellen Coronalage alle Veranstaltungen online. Dabei sind die Veranstaltungsformate so bunt und vielfältig, wie die niederbayerische Gründerszene selbst – vom Gründerfrühstück über Workshops bis hin zu Informationsveranstaltungen.

Alle vier Zentren starten gemeinsam mit einem inspirierenden GründerFrühstück. Eingeladen sind alle Gründungsinteressierten sowie diejenigen, die schon lange neugierig sind, wie es ist ein Unternehmen zu gründen. Inspiration kommt dabei nicht nur von lokalen Gründern, Beratern und Netzwerkpartnern. Zusätzlich berichtet Philipp Haas, der seit Gründung bei Tier Mobility dabei ist, von ihrer Gründergeschichte. Tier Mobility setzt sich für nahtlose, flexible und klimaneutrale Mobilität ein. Jeder kennt die E-Scooter mit dem türkisenen Aufdruck, die man in vielen Großstädten findet. Doch wie kam es zur Gründung von Tier? Was steckt noch hinter der Gründungsidee? Und welche Hindernisse galt es auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu überwinden? Diese und weitere interessante Einblicke gewährt Philipp allen Teilnehmern während des GründerFrühstücks.

Eindrücke von vergangenen Gründerwochen (Foto: INN.KUBATOR Passau)

Den Rest der Woche überspannt dann der bunte Reigen an Veranstaltungen, angefangen von einem Online-Workshop über das Thema „Gründen im Nebenerwerb“ mit dem Referenten Manuel Huber von der Hans Lindner Stiftung und dem Online Gründertag der THD mit dem Motto „Wecke den Gründer in DIR“. Außerdem kann man sich ausführlich über Patentberatung und Ideenschutz informieren. Ein weiteres Thema ist Data Science, Big Data und künstliche Intelligenz und wie aus den viel verwendeten Buzzwords lukrative Geschäftsmodelle werden können.

Mit dem Online Bayerwald Hackathon in Freyung haben Gründer und Ideenträger am Ende der Gründerwoche die Gelegenheit sich zwei Tage von der Außenwelt abzuschotten und sich nur mit ihrem StartUp zu beschäftigen.

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen: www.gzdn.de/veranstaltungen und www.innkubator.de/events

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