Zusammenarbeit von Gemeinde und Bürgern trägt Früchte

Die Gemeinde Mauth mit seinen sieben Teilorten liegt an der Grenze zu Tschechien, anehnlich und sonnenreich auf einem Höhenzug. Sie hatte im 17. und 18. Jahrhundert eine wichtige Bedeutung am damaligen Goldenen Steig. Die Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von einem prosperierenden Tourismus abgelöst. Allerdings haben die holzverarbeitende Industrie und die Textilindustrie gleichzeitig an Bedeutung verloren, was eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen kostete. Leerstände im Ortskern, Probleme bei der Nahversorgung und eine immer älter werdende Bevölkerung waren zusätzliche Problemfelder. Die jüngere Generation wanderte ab. Diese Probleme teilte die Gemeinde Mauth-Finsterau mit vielen anderen Gemeinden.

Die geplante Asphaltierung der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Finsterau durch das staatliche Bauamt war der Anlass, sich mit dem Thema Dorfentwicklung auseinanderzusetzen. Bereits 2006 wurde beim Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern ein Antrag auf Dorferneuerung gestellt. Gemeinde und Bürgerschaft erarbeiteten unter Federführung des damaligen Bürgermeisters Max Gibis in vier Arbeitskreisen ein sogenanntes „Innenentwicklungskonzept“ für den Ortsteil Finsterau. Start der Dorferneuerung erfolgte 2009.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 02/19.