StDin Elvira Wudy übernimmt ab August die Leitung – Landrat freut sich auf Zusammenarbeit

Das Staatliche Berufliche Schulzentrum Waldkirchen ist künftig unter weiblicher Führung, zum ersten Mal in seiner Geschichte. Ab August übernimmt Studiendirektorin Elvira Wudy die Leitung des Schulzentrums mit Staatlicher Berufsschule, mit Beruflicher Oberschule, Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule, mit Staatlicher Berufsfachschule für Kinderpflege und mit Staatlicher Berufsfachschule für Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement in Waldkirchen und Grafenau.

Elvira Wudy freute sich ganz besonders über die sehr herzliche Gratulation durch Landrat Sebastian Gruber, der die designierte Schulleiterin bei einem freundlichen Gespräch im Landratsamt zur Bestellung beglückwünschte.
Landrat Gruber berichtete beim ersten Kennenlernen unter anderem über die geplante Generalsanierung des Berufsschulzentrums, in die der Landkreis in den kommenden Jahren mehr als 40 Millionen Euro investiert. Er betonte dabei: „Wir wissen, wie wichtig berufliche Bildung für die
Zukunftsfähigkeit unserer Region ist.“ Dementsprechend werde das Berufsschulzentrum weiterhin deutlichen Raum in der Finanzplanung des Landkreises einnehmen. „Eine gute und kooperative Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Sachaufwandsträger ist mir sehr wichtig“, so Landrat Gruber. „Besonders für Berufsschulen spielt deren technische und mediale Ausstattung eine gewichtige Rolle“, betonte die künftige Schulleiterin bei dem Gespräch, als zuständiger Sachaufwandsträger sei der Landkreis deshalb ein wichtiger Partner der Schulen. Die anstehenden Maßnahmen der Generalsanierung seien nur in einem funktionierenden Netzwerk mit den zuständigen Akteuren des Landratsamtes zu bewerkstelligen.

Die neue Schulleiterin bedankte sich für den hohen Einsatz und das große Engagement des Landkreises und des Landrats für das Berufsschulzentrum,
welches sich aus fünf beruflichen Schulen zusammensetzt und mit annähernd 1500 Schülern zu den größten Schulen der Region zählt. Es sei an den Plänen gut zu sehen, welch hohen Stellenwert die beruflichen Schulen im Landkreis haben. Das seien sehr gute Voraussetzungen, um künftig gut zu kooperieren.

StDin Wudy ist bereits seit fünf Jahren an den beruflichen Schulen im Nachbarlandkreis in Regen als ständige Vertreterin des Schulleiters tätig. Die vielen Bauarbeiten, die in Waldkirchen anstehen, schrecken sie nicht ab: „Berufliche Schulen unterliegen wie fast keine andere Schulart ständigen Veränderungen. Baustellen hat man als Schulleiterin immer.“ Der Aufbau des beruflichen Schul-zentrums in Regen mit Hotelberufsschule Viechtach ist ähnlich wie am Berufsschulzentrum in Waldkirchen, mit der Außenstelle in Grafenau/Schlag. Es gibt eine berufliche Oberschule (FOS-BOS), verschiedenen Schularten und Auszubildende verschiedener Fachrichtungen. Elvira Wudy freut sich auf die neue Herausforderung und die vielschichtige Tätigkeit, die sie in Waldkirchen erwartet. Aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrungen sieht sich gleichzeitig bestens gerüstet.
Vor ihrer Schulleiterstellvertretertätigkeit in Regen war sie als Fachmitarbeiterin Deutsch/Berufs-sprache Deutsch an der Regierung von Niederbayern tätig. Als Teamsprecherin der externen Eva-luation für die Berufsschulen in Niederbayern hat sie sich über Jahre für die Qualität und Entwick-lung der Berufsschulen eingesetzt, wie auch bei ihren komplexen Tätigkeiten am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München, einer Institution, die dem Kultusministerium an-gegliedert ist.
An der Marianne-Rosenbaum-Schule in Straubing 3, hat sie nicht nur unterrichtet, sondern hatte die Funktion der Fachbetreuerin für allgemeinbildende Fächer inne. Ihr Studium hat die neue Schulleiterin an der Technischen Universität, TU München absolviert.

Elvira Wudy ist im Landkreis Freyung-Grafenau beheimatet und sieht sich den Jugendlichen und Firmen der Region verpflichtet. Als dualer Partner der Ausbildung eröffne die Berufsschule nicht nur die berufliche Teilhabe und mit den Berufsfachschulen breite Bildungschancen für Jugendliche, sondern sichere auch zukünftige Fachkräfte für Unternehmen sowie den Zugang zu weiterführen-den Schulen wie FOSBOS.

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