Am Freitag fand die zweite Sitzung des „Dialogforums Nordumgehung Passau“ statt. Hauptpunkt war diesmal die Benennung und die Priorisierung der zu lösenden Verkehrsprobleme. Einigkeit bestand darin, dass die Verkehrsüberlastungen und die daraus resultierenden Umweltbeeinträchtigungen und Staus zu hoch sind. Als problematisch wurde insbesondere auch die schlechte Anbindung der Region östlich von Passau angesehen.

Die verschiedenen Problempunkte wurden im Zusammenwirken mit Moderator Markus Michalka übersichtlich geordnet und im Dialogforum einer Gewichtung unterzogen. Erste Lösungsansätze sollen in der nächsten Sitzung des Dialogforums, voraussichtlich im Herbst, entwickelt und diskutiert werden.

Nachdem in der Auftaktsitzung Anfang März 2018 der Rahmen für das Dialogforum abgesteckt und grundlegende Punkte, wie das Konzept und der Teilnehmerkreis festgelegt worden sind, stand nunmehr im Vordergrund, die vorliegenden Problemfelder zu thematisieren. Dazu waren die Teilnehmer bereits in der Auftaktsitzung vom Moderator gebeten worden, sich über die wesentlichen Defizite Gedanken zu machen. Jeder Teilnehmer bekam die Möglichkeit, die für ihn wichtigsten verkehrlichen Probleme konkret zu benennen und vorzutragen.

Als Hauptproblemfelder wurden gesehen:

– Verkehrsüberlastung
– schwere Erreichbarkeit Passaus von Osten her
– ÖPNV
– Einpendler
– schlechte Anbindung der Region östlich Passau an das Autobahnnetz
– Schwerlastverkehr
– Umweltbelastung
– Individualverkehr

Die genannten Defizite müssen jetzt zunächst durch die Projektgruppen für Individualverkehr und für Öffentlichen Verkehr näher betrachtet und analysiert werden. Dazu müssen belastbare Zahlen, Daten und Fakten vorliegen, ehe eine Ableitung der Planungsziele erfolgen kann.
In diesem Zusammenhang wird auch die Notwendigkeit und der Umfang neuer Verkehrsuntersuchungen zu erörtern sein.

Die nächste Sitzung des Dialogforums soll im Herbst stattfinden und könnte dann schon eine erste Richtung für die weiter zu verfolgenden Lösungsansätze bringen.