Jacking. Der DGB-Kreisvorsitzende David Tabach freute sich, den ver.di-Gewerkschaftssekretär Josef Ilsanker als Gast im Rahmen einer Kreisvorstandssitzung im Gasthaus Knott begrüßen zu können.

Josef Ilsanker informierte die Gewerkschafter über die aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Der Verband der kommunalen Arbeitgeber sei in keiner Weise kompromissbereit. Aufgrund der Pandemie wollte ver.di keinen Tarifkonflikt und hatte angeboten, die Tarifrunde zu verschieben. Dies wurde von Seiten der Kommunalen Arbeitgeber jedoch abgelehnt. Ebenso verfolgten diese eine harte Strategie, bei der nicht mal der Inflationsausgleich für die 2,3 Millionen Beschäftigten gewährleistet sei. „Den Beschäftigten, die in diesen schwierigen Krisenzeiten ihre Frau und ihren Mann gestanden haben, nun die fällige Wertschätzung in Form von Tarifsteigerungen vorzuenthalten, geht gar nicht. Unsere Kolleginnen und Kollegen, die beispielsweise in den Krankenhäusern unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit um das Leben von Bürgerinnen und Bürgern kämpften, die in den Gesundheitsämtern unter einen enormen Druck mit zahlreichen Überstunden dafür sorgten, dass Infektionsketten unterbrochen werden konnten oder die bei den Stadtwerken und im ÖPNV die Infrastruktur und Mobilität aufrechterhielten, haben den Laden am Laufen gehalten,“ so Josef Ilsanker. Bei dem Verhandlungstisch Gesundheitsrunde und der zweiten Verhandlungsrunde blieben die Arbeitgeber von Bund und Kommune ein Angebot schuldig, deshalb werde es ab Dienstag Warnstreiks im öffentlichen Dienst geben.

Dem konnten die Anwesenden nur zustimmen und sicherten ihre Unterstützung zu. DGB-Kreisvorsitzender David Tabach: „Jeder war froh und dankbar für die geleistete Arbeit. Es wurde sogar geklatscht. Klatschen alleine reicht aber nicht, davon können sich unsere Kolleginnen und Kollegen nichts kaufen. Den wertschätzenden Worten müssen auch Taten folgen.“

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