Tagung über wissenschaftlich begleitete Nachhaltigkeitsprozesse

RaumpionierInnen schaffen Aufbruchsstimmung in ländlichen Regionen – sie nehmen die Verbesserung der Lebensqualität vor Ort in die Hand, indem sie Ideen zur Um- oder Neunutzung leer stehender Räume umsetzen oder Versorgungsstrukturen wiederbeleben. Und an verschiedenen Orten entstehen in der Zusammenarbeit von PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen Reallabore, die Zeichen eines kreativen Umbaus peripherer ländlicher Räume sind.
Diese Prozesse machen neugierig auf ihre Gelingens- und Erfolgsfaktoren.

Ein Element dieser Aufbruchsstimmung ist die Tagung “Wie Wissenschaft und Lernen zur Entwicklung im ländlichen Raum beitragen“ der Ökologischen Akademie e.V., die am 7./8. April 2017 im Envagelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad stattfindet.

Im Mittelpunkt der vom Bayerischen Umweltministerium geförderten Tagung stehen Ergebnisse eines Bayreuther Studienprojekts zur Dorfentwicklung in Bad Alexandersbad und bundesweit bedeutsame Projekte zur nachhaltigen Entwicklung in ländlichen Räumen, wie “Dietenheim zieht an – ein Reallabor zur Textilwirtschaft“, an dem sich Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kommune und Zivilgesellschaft beteiligen, das Projekt “ZukunftsiDeen“, das sich der nachhaltigen Energieversorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis verschrieben hatte oder die Analyse von “Innovationen in Landgemeinden“ durch das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner.

Angesprochen sind WissenschaftlerInnen, MitarbeiterInnen aus Bildungseinrichtungen und öffentlicher Verwaltung, KommunalpolitikerInnen, Studierende und AkteurInnen in der nachhaltigen Entwicklung.

Mail: oekologische-akademie@gmx.de, Internet: www.oeko-akademie.de